Trägerverein zieht nach zwei Jahren überaus positive Bilanz

Wissenswerkstatt: Mehr als 10 .000 Teilnehmer

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Diepholz - Zwei Jahre nach der Eröffnung hat die Wissenswerkstatt in Diepholz jetzt eine überaus positive Bilanz gezogen. Vorstand und Leitung blickten erfreut auf die gute Entwicklung der Einrichtung.

Mehr als 10.000 Teilnehmer haben in diesem Zeitraum rund 1 000 Kurse besucht, teilte die Wissenswerkstatt „Metropolregion Nordwest“ mit. Davon kamen zwei Drittel von Schulen, ein Drittel waren private Teilnehmer.

Über 100 Schulen waren in den ersten zwei Jahren Gast der Wissenswerkstatt an der Bahnhofstraße in der alten Diepholzer Lübkemannschule (später Jugendfreizeitzentrum). Außerdem fanden hier rund 60 Kindergeburtstage statt – mit über 500 Jungen und Mädchen.

Etwa 400 Schüler von offenen Ganztagsschulen nahmen das Angebot wahr und fast 1 000 werkelten im Rahmen von schulischen Arbeitsgemeinschaften in der Wissenswerkstatt.

Aber es gibt auch ganz persönliche Rekorde zu verzeichnen. So hat Kimberly Laß bereits 64 Kurse absolviert, Fiona-Taleke Schröder 58 und Mika Stallmann 31. Alle drei kommen aus Diepholz.

Bei den Schulen ist die Jahnschule Diepholz mit bisher 40 Kursen Spitzenreiter, gefolgt von der Grundschule Preußisch-Oldendorf (32 Kurse), der St.-Johannes-Schule Steinfeld (24 Kurse) und der Wilhelm-Busch-Schule Hunteburg sowie der Grundschule Sankt Hülfe-Heede (jeweils 20 Kurse).

Ihr Angebot präsentierte die Wissenswerkstatt auch auf der Berufsmesse „go future“in Minden, der Berufsmesse in Diepholz und der Ideen-Expo Hannover.

Erstmals seit diesem Jahr gibt es Lehrerfortbildungen (ein Pilotprojekt), die mit 16 Pädagogen starteten. Die Zahl der unterschiedlichen Kursangebote wurde von 13 im Jahr 2015 auf heute 33 gesteigert.

„In allen Bereichen konnten wir teils deutliche Zuwächse verzeichnen“, resümiert Bernd Habersack, Vorsitzender des Trägervereins, in der Pressemitteilung: „Das Interesse an unserem Angebot ist groß und wächst weiter.“ Die Wissenswerkstatt blicke daher positiv in die Zukunft. Sie werde auch künftig das Ziel verfolgen, die Begeisterung für die sogenannten Mint-Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu wecken. Außerdem sei eine Erweiterung des Informatik-Angebots sowie der Angebote für Mädchen vorgesehen. Auch sei geplant, Unternehmen verstärkt einzubinden.

In diesem Zusammenhang dankte Habersack allen, die die Wissenswerkstatt seit ihrer Gründung unterstützen. Ohne deren Engagement wäre das Kursangebot nicht realisierbar.

Der Trägerverein der Diepholzer Wissenswerkstatt „Metropolregion Nordwest“ wurde im Mai 2015 von Vertretern von ZF Friedrichshafen AG am Standort Lemförde, der Stadt Diepholz, der Stadtwerke Huntetal, der Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup-Stiftung, der Firmen Vensys, Big Dutchman und Stelter sowie der Kreishandwerkerschaft Diepholz/Nienburg gegründet.

Zum bisherigen Angebot der Wissenswerkstatt gehören unter anderem Kurse zu den Themen Wasser (Bauen von „Eislöffelturbine“ und „Kerzendampfer“), Holz (physikalisches Spielzeug, magisches Kreuz), Fliehkraft, Antriebe (Seifenblasenmaschine), Licht (Kaleidoskop), Strom (motorisierte „Putzmaus“, Ventilator, heißer Draht) und Solarenergie (Solarmotor). Darüber hinaus gibt es zahlreiche spezielle Workshops.

Wissenswerkstatt-Leiterin Dr. Heike Pabst: „Es ist für jeden etwas dabei.“

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