Mit Labors für zukunftsweisende Projekte

Von Oldenburg nach Diepholz umgezogen: PHWT-Studiengang nun im neuen ZME

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Das Zentrum für Mechatronik und Elektrotechnik (ZME) der PHWT an der Thüringer Straße in Diepholz ist fertig. 

Diepholz - Von Eberhard Jansen. Laborausstattungen, Maschinen, Computer, Akten, Bücher: Mit fünf Lastwagen voller Material ist der Studiengang Mechatronik und Elektrotechnik der Privaten Hochschule für Wirtschaft und Technik (PHWT) von Oldenburg nach Diepholz umgezogen. Hier beginnen am Montag, 8. Januar, die Vorlesungen im neuen Zentrum für Mechatronik und Elektrotechnik (ZME) an der Thüringer Straße.

Das Gebäude ist nach gut einem Jahr Bauzeit pünktlich fertig geworden. Die offizielle Eröffnung ist für Mitte März geplant. Am Mittwoch erledigten Handwerker noch Restarbeiten.

5,2 Millionen Euro haben Erstellung und Möblierung gekostet. Mit 2 000 Quadratmetern Nutzfläche ist der neue Standort für die Studiengänge Mechatronik und Elektrotechnik etwa doppelt so groß wie die in Oldenburg angemieteten Räume im Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik (BfE). Diese hatte die PHWT seit 1999 genutzt. „Das ist kein Vergleich“, freut sich PHWT-Präsident Prof. Dr. Ludger Bölke über die Möglichkeiten im neuen ZME.

Das neue Hochschul-Gebäude sieht äußerlich so aus wie das benachbarte, 2014 eröffnete Zentrum für Werkstoffe und Technik (ZWT) mit den Dualen Studiengängen Wirtschaftsingenieurwesen und Maschinenbau – allerdings mit blauen statt roten Elementen an der Fassade.

Einige Labors und Einrichtungen können für die Studiengänge gemeinsam genutzt werden.

Der große Hörsaal im ZME, den PHWT-Präsident Prof. Dr. Ludger Bölke zeigt, fasst 200 Plätze, kann aber auch geteilt werden. 

Die Innenaufteilung des ZME unterscheidet sich vom ZWT. Im neuen Gebäude gibt es beispielsweise einen großen Hörsaal, der bis zu 200 Personen fassen aber auch geteilt werden kann.

Etwa 120 Studenten haben jetzt statt in Oldenburg in Diepholz ihre Vorlesungen und Laborausbildungen. Das Personal umfasst sechs Professoren, drei Laboringenieure und eine Sekretariatskraft. Zwei Ingenieure haben den Umzug nicht mitgemacht.

Ein neu angestellter Ingenieur ist Michael Düvel. Er ist zuständig für das in Diepholz eingerichtete Lehr-Labor für Regelungs- und Automatisierungstechnik. Dessen neue Einrichtung hat die PHWT bezahlt.

Für die gemeinsame Nutzung von Einrichtung und Geräten plant das ZME eine Zusammenarbeit mit dem benachbarten Technikzentrum Peter Ulderup im Berufsbildungszentrum Dr. Jürgen Ulderup. Hauptfinanzier des Diepholzer ZME ist die Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup-Stiftung.

Laboringenieur Michael Düvel im Lehr-Labor für Regelungs- und Automatisierungstechnik, das die PHWT in ihrem neuen Zentrum für Mechatronik und Elektrotechnik (ZME) in Diepholz eingerichtet hat. 

Die Räume für die neuen Forschungslabors im Erdgeschoss des ZME sind noch weitgehend leer. Hierfür schafft die PHWT in diesem Jahr Geräte an, die über das Regionalentwicklungs-Programm „EFRE“ mit knapp einer Million Euro zur Hälfte bezuschusst werden. In den Diepholzer Labors forschen Lehrende und Studierende der PHWT dann beispielsweise an zukunftsweisenden Projekten wie Smart-Systems, Elektronikfertigung, alternative Antriebe und autonome mobile Systeme – also selbstlenkende Fahrzeuge.

Zudem sind im ZME Büros und Arbeitsräume für Studierende eingerichtet. Auch ein umfassendes Archiv ist vorhanden, denn die prüfungsrelevanten Akten müssen 50 Jahre lang aufbewahrt werden.

Die Bibliothek der Studiengänge Mechatronik und Elektrotechnik ist jetzt – wie die anderer PHWT-Bereiche – in der nahen Diepholzer Mediothek an der Thouarsstraße untergebracht.

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