Wechsel zum 1. August im Nordwesten

Künftig fährt VDN mit 30 Bussen

Landkreis Diepholz - Von Anke Seidel. VDN – dieses Logo ist künftig auf Bussen in den Gemeinden Stuhr und Weyhe sowie in den Städten Bassum und Syke zu sehen. Die drei Buchstaben stehen für die Verkehrsbetriebe Diepholz Nord, die zum 1. August den Linien- und Schulbusverkehr im Nordwesten des Landkreises Diepholz übernehmen. Hintergrund dafür ist die Neuausschreibung des Linienbündels Diepholz-Nordwest mit insgesamt 31 Buslinien. Das Auftragsvolumen umfasst rund 1,7 Millionen Fahrplan-Kilometer pro Jahr und erfordert den Einsatz von mehr als 50 Fahrzeugen.

Gewonnen hat diese Ausschreibung die Firma Gerhard Wilmering GmbH & Co. KG mit Sitz in Vechta (wir berichteten). Der neue Großauftrag hat zu Umstrukturierungen innerhalb der Unternehmensgruppe Wilmering geführt, wie Leo Wilmering gestern auf Anfrage bestätigte.

Die Verkehrsbetriebe Diepholz Nord sind demnach Rechtsnachfolger der Wolters Buslinen GmbH, die noch bis Ende Juli einen großen Teil des Linien- und Schulbusverkehrs im Nordwesten des Landkreises bedient. Betriebssitz der VDN wird weiterhin Stuhr-Brinkum sein. Es ist also ein nahtloser Übergang, der sich zum 1. August vollziehen soll.

Mit 30 Bussen sind die Verkehrsbetriebe Diepholz Nord ausgestattet – und tragen künftig das neue Logo VDN. Um alle Linien im Bündel bedienen zu können, brauchen die VDN allerdings Unterstützung. Mit möglichen Partnern würden zurzeit Gespräche geführt, berichtet Leo Wilmering.

Fest steht allerdings schon jetzt, dass es zum neuen Schuljahr Änderungen bei verschiedenen Fahrten geben wird – zum einen, weil geänderte Schulzeiten in den Fahrplan eingearbeit werden müssen; zum anderen, weil sich Linienführung und Haltestellen-Zuordnung in Einzelfällen ändern können. Zusätzliche Fahrten sowie die Anpassung oder Ergänzung von Bussen an die Auslastung können ebenfalls Veränderungen auslösen. Es kann auch zu geänderten Anschlüssen bei Umsteigeverbindungen kommen.

„Es ist zu Beginn des Schuljahres noch wichtiger als sonst, auf Liniennummern und Fahrtrichtungen zu achten, die an den Fahrzeugen angezeigt werden“, heißt es in einem Informationsschreiben dazu.

Deshalb sollten sich Eltern und Schüler rechtzeitig über die neuen Fahrpläne informieren – und sich die Liniennummer sowie den Namen der Haltestelle am Wohnort gut einprägen. Bei der Suche nach dem richtigen Bus könne ein „Notfallzettel“ im Ranzen hilfreich sein. Unsichere Schüler könnten aber auch den Busfahrer oder den aufsichtsführenden Lehrer ansprechen.

Die ab dem 1. August geltenden Fahrpläne sind bereits auf der Internet-Seite der Verkehrsbetriebe Diepholz Nord abrufbar.

https://www.vdn-buslinien.de

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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