Kommunikation verbessern

Einsatzkräfte proben auf in Freistatt für den Ernstfall

Schreckensszenarien am Freitagabend auf der Moorstraße zwischen den Orten Freistatt und Heimstatt: Die Ortsfeuerwehren Freistatt, Barver und Varrel probten den Ernstfall.

Freistatt - Schreckensszenarien am Freitagabend auf der Moorstraße zwischen den Orten Freistatt und Heimstatt: Zwei Fahrzeuge waren im Begegnungsverkehr kollidiert. Durch den Zusammenprall waren der Beifahrer des einen Fahrzeuges und der Fahrer des zweiten Wagens eingeklemmt worden.

Eines der Autos kam erst in einem Graben zum Stehen. Nils Enders, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr der Samtgemeinde Kirchdorf, gab schnell nach der Alarmierung Entwarnung. Die Ortsfeuerwehren aus Freistatt, Barver und Varrel probten im Zusammenspiel mit Polizei und Rettungsdienst den Ernstfall.„Für die Mitglieder der Feuerwehren und die Mitarbeiter des Rettungsdienstes gilt es gerade im Bereich der Personenrettung, die Kommunikation und die Zusammenarbeit ständig weiterzuentwickeln“, erklärt Pressesprecher Enders. Für die Feuerwehrkräfte komme es zusätzlich darauf an, die Handhabung der Rettungsgerätschaften regelmäßig zu üben, „um im Ernstfall eine schnelle Rettung zu gewährleisten“.

Beteiligt an der Übung am Freitagabend in der Gemeinde Freistatt waren unter anderem die Angehörigen der Gruppe „Realistische Unfalldarstellung“ aus Lemförde, die die „Verletzten“ schminkten. Polizeibeamte und Rettungsdienst nutzten laut Enders die Übung zur Aus- und Weiterbildung im Bereich der Unfallaufnahme und Verletztenversorgung.

Die Übungsfäden hielten am Freitagabend neben Nils Enders die Polizeibeamtinnen Anne Krüger und Sabrina Windhorst in den Händen. Die ersten Feuerwehrkräfte, die zu Übungsbeginn am angenommen Unfallort eintrafen, waren die der Ortsfeuerwehr Freistatt. Nach der Lageerkundung machten sie sich an die Erstversorgung der Übungsdarsteller.

Dach mit Schere abgetrennt

Mitglieder der Ortsfeuerwehr Varrel übten sich an der Crash-Rettung eines der angenommenen Verletzten. Nils Enders: „Bei einer Crash-Rettung wird, um das Leben des Verunfallten zu erhalten, auf eine umfassende Diagnostik verzichtet und es werden eventuelle Schädigungen in Kauf genommen.“

Nach Eintreffen der Mitglieder der Ortsfeuerwehr Barver begannen diese mit der Rettung weiterer Verletzten. Nils Enders: „Eine der Maßnahmen zog sich über 45 Minuten hin. Der Beifahrer eines der verunglückten Fahrzeuge war mit seinen Bein unter dem Armaturenbrett eingeklemmt. Die Einsatzkräfte mussten die Armaturen mit einer Handsäge auseinandertrennen. Während der gesamten Rettung war der Beifahrer ansprechbar, mittels Schere und Spreizer schafften die Feuerwehrleute dann erst einmal eine Zugangsöffnung. Sie spreizten die Tür heraus. Dann wurde das Dach mittel Schere abgetrennt und nach vorne geklappt sodass die Helfer besser an dem angenommenen Patienten arbeiten konnten.“

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