Sanierung der Hindenburgstraße soll im Juni oder Juli starten

Bau kommt ohne Vollsperrung aus

Der Ausbau der Hindenburgstraße ist in zwei Bauabschnitte aufgeteilt. Foto: Ripking

Diepholz - Von Jannick Ripking. Der seit 2014 geplante Ausbau der Hindenburgstraße nimmt weiter Form an – zumindest hinter den Kulissen. Eigentlich sollte der Ausbau schon 2018 losgehen, aber geänderte gesetzliche Vorgaben zwangen die Stadt Diepholz damals einen neuen Generalentwässerungsplan aufzustellen und die Sanierung der Hindenburgstraße vorerst zu stoppen (wir berichteten).

Jetzt informierte Sebastian Dornieden, Fachdienstleiter Bauen, den Ausschuss für Ordnung, Martkwesen, Straßen und Verkehr über den aktuellsten Stand der Dinge. Die zwei erfreulichsten Infos vom Fachdienstleiter: „Wir hoffen, dass wir mit dem Bau im Juni oder Juli beginnen können. Wir werden den Anliegern und Bürgern außerdem immer einen eingeschränkten Verkehr bieten.“ Das heißt, dass es auf der Hindenburgstraße während des gesamten Bauprojektes keine Vollsperrung geben wird.

„Nach der Submission – das heißt, sobald wir alle Angebote haben – werden wir den Bürgern eine Anliegerversammlung anbieten“, erklärt Dornieden. Dort soll das Projekt detailliert und verständlich vorgestellt werden. „Im Anschluss der Informationsveranstaltung sollen die Bürger die Möglichkeit haben, mit den Zuständigen ins Gespräch zu kommen und Fragen zu stellen“, so der Fachdienstleiter auf Nachfrage unserer Zeitung. Angepeilt ist hierfür das zweite Quartal in diesem Jahr. Danach ist der Baubeginn angesetzt.

Aufgeteilt ist das Projekt in zwei Bauabschnitte. Los geht der erste Bauabschnitt auf Höhe der Kreuzung Rudolfstraße. Die Ampel, die dort steht, soll im Zuge der Maßnahmen abgebaut und durch eine Verkehrsinsel, die zur Entschleunigung der Autos dienen soll, ersetzt werden.

Neben vielen kleinen Änderungen, die die Verkehrssicherheit auf der Straße zu erhöhen sollen, geht es weiter mit der Ampelkreuzung Hindenburgstraße / Grafenstraße. Im Zuge der Baumaßnahmen soll auch diese Ampel wegfallen und durch einen Kreisel ersetzt werden.

Der zweite Bauabschnitt erstreckt sich von dieser Ampelkreuzung bis zum Bremer Eck im Westen. Für die gesamte Bauzeit sind 142 Wochen eingeplant. „Rechnet man das um, dann kommt man auf ungefähr drei Jahre“, so Sebastian Dornieden. Wenn also alles nach Plan verläuft, dann ist das Projekt zur Sanierung der Hindenburgstraße im Sommer 2023 fertig.

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