Abteilung mit großem Einzugsgebiet

Klinik Diepholz: Rasmus Rahle ist neuer Oberarzt in der Urologie

Urologie in der Klinik Diepholz: Der neue Oberarzt Rasmus Rahle (links) und Chefarzt Dr. Bernd Rasper am modernen Röntgengerät.
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Urologie in der Klinik Diepholz: Der neue Oberarzt Rasmus Rahle (links) und Chefarzt Dr. Bernd Rasper am modernen Röntgengerät.

Diepholz – 900 bis 1000 stationäre Patienten versorgt die Urologie-Abteilung der Klinik Diepholz durchschnittlich jedes Jahr, bei einem Aufenthalt von weniger als fünf Tagen. Zudem etwa 9 000 Menschen, die ambulant zur Behandlung kommen. „Vor 20 Jahren waren es noch 500 stationäre Patienten und etwa 3 000 ambulante“, erinnert sich Chefarzt Dr. med. Bernd Rasper.

Der demnächst 64-Jährige freut sich über die Steigerung, zu der auch Patienten beitragen, die von weit her in die Klinik Diepholz kommen – zum Beispiel aus dem Raum Verden, aus Nienburg und aus dem Südoldenburgischen. Andererseits wurde die Arbeitsbelastung des vierköpfigen Fachärzteteams der Urologischen Abteilung immer größer.

Zuvor im evangelischen Krankenhaus

Deshalb wurde sie nun um einen neuen Oberarzt erweitert: Der Urologe Rasmus Rahle hat seinen Dienst in der Klinik Diepholz im April dieses Jahres angetreten. Der 50-Jährige war zuvor 14 Jahre im evangelischen Krankenhaus in Bielefeld tätig – ein großes Haus der Maximalversorgung. In Diepholz könne sich Rahle intensiver und persönlicher um die Patienten kümmern, vom Erstkontakt, über die Therapie bis hin zur Nachsorge. „Alles aus einer Hand“ – diese Möglichkeit der umfassenden Betreuung habe ihn gereizt, sagt der Familienvater, der auch das angenehme Arbeitsklima in der Abteilung lobt.

Rasmus Rahle stammt aus Seelze, studierte in Hannover Medizin und war dann unter anderem in Neustadt am Rübenberge und in Gehrden an Kliniken tätig, bevor er nach Bielefeld ging. Der 50-Jährige ist Hobbyimker. Seine Bienenvölker sind noch in seiner alten Heimat Seelze. In Diepholz hat sich der Facharzt eine Wohnung genommen, denn in der Urologischen Abteilung, die 24 Stunden erreichbar ist, hat er wie seine Kollegen auch regelmäßig Notdienste zu leisten.

Fünf Fachärzte auf Dauer

Das Personal der Diepholzer Urologie, die sich mit Erkrankungen der Nieren, harnableitenden Wege und der Geschlechtsorgane beschäftigt, soll auf Dauer fünf Fachärzte umfassen, so Dr. med. Rasper, der mit einer kurzen Unterbrechung seit 1986 als Arzt in Diepholz tätig ist. Er blickt nun auf einen möglichst „geschmeidigen“ Generationswechsel der Abteilung in den kommenden Jahren.

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