Spatenstich für den Niedrigseil-Spielgarten

Kletterspaß im Müntepark

Erster Spatenstich für den neuen Niedrigseil-Spielgarten, der im Müntepark angelegt wird und mit Beginn der Sommerferien in Betrieb genommen werden soll. - Foto: Dufner

Diepholz - „Am 17. Juni ist alles fertig!“ versicherte Andreas Hehmann vom Fachdienst 3 (Gestaltung der Umwelt) der Stadt Diepholz, als Vertreter von Rat und Verwaltung und weitere Gäste am Mittwochnachmittag vor der Sitzung des städtischen Ausschusses für Stadtentwicklung, Planung und Umwelt den ersten Spatenstich für einen Niedrigseil-Spielgarten im Müntepark vornahmen.

Ob des kurzfristigen Termins machte ungläubiges Staunen die Runde. Deshalb auch die Frage eines Ratsmitgliedes: „In welchem Jahr?“

Andreas Hehmann stellte ein weiteres Mal, während hinter ihm schon ein Bagger mit dem Bodenaushub begann, fest: „Am 17. Juni – in diesem Jahr!“ Dann solle die Anlage fertig aufgebaut sein. Als Termin für die Freigabe sei der Beginn der Sommerferien vorgesehen. Dann seien auch die Betonfundamente ausgehärtet.

Am Rande des Baubeginns wies Hehmann auf den Tag der Architektur am 26. Juni in Niedersachsen hin, an dem sich auch das Planungsbüro für den Wasserspielplatz im Müntepark beteilige und dann Führungen anbiete. „Deshalb ist für uns der Anspruch, an diesem Tag auch die Niedrigseil-Anlage fertig und bespielbar zu haben,“ so Hehmann weiter.

Dieser knapp 30 Meter lange Parcours zum Klettern, Balancieren, Rutschen, Kraxeln, Hüpfen und Hangeln entsteht zwischen Tennisplätzen und dem im vergangenen Jahr eröffneten Wasserspielplatz. Höchstes Element mit 4,50 Metern bildet eine Pyramide bildet. Die Bauelemente liefert die Spielgeräte-Manufaktur Berlin (SMB). Drei Bäume, an denen allerdings auch schon der Zeit der Zahn genagt hatte, mussten dem Bauvorhaben weichen.

Mit dieser Anlage werde „im Rahmen unserer Möglichkeiten“ ein weiterer Punkt des Masterplans „Müntepark“ abgearbeitet, betonte Bürgermeister Dr. Thomas Schulze. Er freue sich, dass mit der Firma Tasche mit Landschaftsplaner Markus Riethues ein heimisches Unternehmen den Zuschlag für den Bau bekommen habe.

Der Klettergarten stelle eine Bereicherung nicht nur für den Müntepark, sondern für die ganze Stadt dar, steigere deren Attraktivitität und sei eine ebenso willkommene wie sinnvolle Ergänzung zum Wasserspielplatz, der „phänomal gut“ auch von auswärtigen Besuchern angenommen werde.

Der „Mehrgenerationenplatz Münte“ ist der Stadt Diepholz lieb und teuer: Das komplette Ensemble erfordert 360.000 Euro. Der Wasserspielplatz hat 160. 000 Euro gekostet. Der Klettergarten schlägt mit 100.000 Euro zu Buche. Weitere 100.000 Euro flossen in die Verlegung eines Weges im Park mit der Installation einer neuen Beleuchtung sowie einer Sitzelemente-Gruppe.

Um die Fahrradständer der Bahnengolfer nicht zu blockierten, sollen im Bereich der Golfanlage im Müntepark laut Andreas Hehmann noch zehn so genannte Anlehnbügel zum Abstellen der Räder entstehen. - rdu

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