Lebenshilfe erstellt nach Brand größeres Haus

„Kita am Müntepark“: Neubau beginnt

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Auf dem Grundstück am Willenberg hat der Neubau der „Kita am Müntepark“ begonnen.

Diepholz – Der Bagger ist jetzt da am Werk, wo kurz vor Ostern 2018 die „Kita am Müntepark“ gebrannt hatte. Damals war diese Kindertagesstätte der Lebenshilfe Grafschaft Diepholz durch das Feuer so stark beschädigt worden, dass sie später abgerissen wurde. Nun entsteht ein größerer Neubau.

Als Erstes wird die Bodenplatte für die 1 200 Quadratmeter große Fläche der neuen Kindertagesstätte gebaut. Im August 2020 soll die Einrichtung für Kinder mit und ohne Behinderungen in Diepholz fertig sein.

Die Kapazitäten der alten Kindertagesstätte, die vormals die Diepholzer Jugendherberge war, sollen erweitert werden, um mehr Kindern eine Betreuung zu ermöglichen. An Stelle der dreigruppigen Kindertagesstätte wird eine Kita für fünf Gruppen entstehen: eine integrative Gruppe sowie jeweils zwei Heilpädagogische Gruppen und Sprachheilgruppen. „Dabei ist wichtig, dass alle Gruppen auf einer Ebene betreut werden, denn die Kinder sollen sich auf dem gesamten Gelände frei bewegen können, um selbstständig zu werden“, so Heike Wesselman, Leiterin der „Kita am Müntepark“.

Beim „Tag der offenen Tür“ in der provisorischen „Kita am Müntepark“ an der Steinfelder Straße hatten Kinder viel Spaß mit Seifenblasen.

Die Lebenshilfe Grafschaft Diepholz investiert dazu laut Geschäftsführerin Annette Lüneburg etwa 2,7 Millionen Euro. Die Versicherung habe gezahlt, wegen der Größe des Neubaus lege die Lebenshilfe etwa 1,5 Millionen Euro dazu.

Momentan ist die Kita am Müntepark nicht am Willenberg, sondern übergangsweise in einem umgebauten Wohnhaus an der Steinfelder Straße im Westen von Diepholz untergebracht. Dort gab es am Samstag einen „Tag der offenen Tür“.

Kinder und Eltern wurden mit Musik, Spielen und jeder Menge Seifenblasen unterhalten. Kita-Leiterin Heike Wesselman zeigte sich mit dem Besuch der Veranstaltung „im Großen und Ganzen zufrieden“.

Die Situation in dem provisorischen Gebäude sei für die Heil- und Pflegebetreuung nicht optimal, da das Gebäude an der Steinfelder Straße zweigeschossig ist und die Gruppen sich dadurch nicht untereinander austauschen und frei bewegen können. Aber das wird sich – wenn alles klappt – im August 2020 mit dem Umzug in das neue Gebäude am Müntepark ändern.   

edh

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