Diepholzer Komponist in Jászberény

Kirchbergs Requiem in Ungarn

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Bei der Aufführung von „Missa da Requiem“ in der Vechtaer Partnerstadt Jászberény in Ungarn: Der Diepholzer Komponist Dr. Christoph Kirchberg (2. von rechts) mit Akteuren. 

Diepholz/Vechta - Der Diepholzer Arzt und Musiker Dr. Christoph Kirchberg hat schon viel komponiert und mit unterschiedlichen Interpreten veröffentlicht – mehr als 100 Songs aus den Genres Schlager, Volksmusik und Pop – aber auch etwa 30 Stücke für Chöre.

Sein größtes Werk ist „Missa da Requiem“. Diese 40-minütige Komposition, an der Kirchberg fast zwei Jahre lang gearbeitet hat, wurde im März in der Klosterkirche in Vechta uraufgeführt. Jetzt war das Requiem auch in Ungarn zu hören.

Wie bei der Uraufführung sangen der Madrigalchor Vechta und der Chor Cantate Nobis Énekegyüttes aus Jászberény, der Partnerstadt Vechtas, gemeinsam. Und wieder gehörte ein großes Orchester zu der Aufführung.

40 Aktive des Madrigalchores Vechta folgten zusammen mit Dr. Christoph Kirchberg der Einladung nach Ungarn und flogen von Hamburg aus in die Vechtaer Partnerstadt.

Der Diepholzer hatte ein besonderes Gastgeschenk für den Chor Cantate Nobis Énekegyüttes dabei: Ein dreiminütiges „Ave Maria“, das er eigens aus diesem Anlass komponiert hatte.

Die Sängerinnen und Sänger aus Vechta und der Diepholzer Komponist wurden nicht nur von den gastgebenden ungarischen Chormitgliedern herzlich empfangen, sondern auch vom Bürgermeister der Vechtaer Partnerstadt Jászberény.

Zu Programm des viertägigen Besuches gehörte ein Ausflug in die etwa 70 Kilometer entfernte ungarische Hauptstadt Budapest.

Höhepunkt war aber natürlich die Aufführung von „Missa da Requiem“ in einer Kirche in Jászberény, die gut gefüllt war. Vor diesem Werk mit konzertantem Ausmaß brachte jeder der Chöre kurze Stücke zu Gehör.

Kirchbergs Komposition „Missa da Requiem“ basiert auf dem klassischen Messkanon – ein neunteiliger, lateinischer Text für Totenmessen. Traurigkeit, Angst, Demut, Wut, Hoffnung, Reue und Trost sind Emotionen, die der aus Friesoythe stammende Mediziner und Musiker, der auch als Keyboarder der Aschener Band „Dorfrock“ bekannt ist, in dem großen Werk musikalisch umgesetzt hat. 

ej

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