Kinder, Eltern und Mitarbeiter aus dem Sozialraum Diepholz feiern

Esel sind die Zugpferde des Nachmittags

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Das Reiten auf den Eseln war von den Kinder beim Familienfest rund um „Die Münte“ sehr begehrt.

Diepholz - Von wegen dummer Esel! Gerade die großen und kleinen Esel vom Eselhof Priesmeier waren die „Zugpferde“ beim Spiel- und Spaßangebot auf dem Familienfest, Sozialraum Diepholz, am Samstag rund um die „Münte“. Mutig und ganz stolz zogen die Reiter mit den Begleitern ihre Runden.

Eingeladen waren die Familien aus der Region Diep-holz, die in Kontakt mit verschiedenen Einrichtungen und Hilfen stehen. Für das vielseitige Auf- und Angebot des Nachmittags zeichnete die Trägerkooperation des Landeskreises Diepholz mit dem Ambulanten Dienst „OLE“ (Orientierung, Leben, Entwicklung) und „Bethel im Norden als Fachzentrum Kinder-, Jugend- und Familienhilfe verantwortlich.

Ein großer Aufwand mit viel Personal und vielen Aktionen, der sich aber wirklich lohnte. „Mit am Ball“ waren „Die Münte“ mit Haus und Garten und die Stadt Diepholz. Auch das Wetter spielte nach einem kleinen Erfrischungsschauer mit.

Das Zusammenstehen aller und die Möglichkeit der Begegnung sind bei einem solchen Familienfest selbstverständlich. Nicht nur, dass auch die Fachleute einmal bei der Aktion die Gelegenheit wahrnehmen, sich mal lockerer als sonst zu treffen und dazu unter den Schirmen der „Münte“ ihren Platz finden, sondern dass auch Eltern untereinander Kontakt aufnehmen und sich als Gäste fühlen. Sie reihten sich in die Spiele ein und konnten ohne Stress einfach mal so die fröhliche Atmosphäre genießen.

Ihre Kinder durften sich an diesem Tag als Löwe, Schmetterling oder Monster geschminkt auf dem Gartengelände der „Münte“ frei bewegen. Ob sie nun große Seifenblasen steigen oder die Kugel auf der Kegelbahn rollen ließen, um dann die Fingerfertigkeit am „Heißen Draht“ zu erproben oder bunt gefärbten Sand dekorativ in Flaschen zu füllen, es war wirklich für jeden etwas dabei.

Als Andenken an dieses Fest stellten sie „Wutbälle“ her, die sie mitnehmen und später vielleicht mal im richtigen Moment knauschen können. Ihre mit dem aktuellen Foto gepressten Buttons werden sie noch lange an den schönen Tag erinnern.

Gut war auf jeden Fall auch das Informationsmaterial auf zwei Tischen, das von Fachleuten erklärt zum Mitnehmen bereit lag. Essen und Trinken gab es zu kleinen Preisen und wurde gerne angenommen. Natürlich waren alle Familien der Stadt und der Umgebung zum Fest über die Plakate eingeladen worden

Für „Jederman“ war die präventive Information gedacht, denn auch ohne aktuellen Anlass ist es gut, den Horizont zu erweitern, Verständnis zu entwickeln und zu wissen, dass alle zu einer Gesellschaft gehören, wo Integration und Inklusion angesagt sind. Eine Chance, die gerne noch mehr Besucher von außen hätten nutzen können.

hb

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