Katja Suding: Prominenter Gast beim Sommerfest der Diepholzer FDP

Vertrauen wieder herstellen

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Sommerfest der Diepholzer FDP bei Landgraf auf Lüdersbusch mit prominentem Gast: Die stellvertretende Bundesvorsitzende der Partei, Katja Suding, feierte mit – hier mit dem Diepholzer Ortsverbandsvorsitzenden der Liberalen, Heinrich Buck.

Diepholz - Von Eberhard Jansen. Sommer, Sonne, (Aufbruch-)Stimmung - und ein prominenter Gast: Der FDP-Ortsverband Diepholz feierte am Dienstagabend auf Lüdersbusch sein Sommerfest. Mit dabei: die stellvertretende Bundesvorsitzende der Liberalen, Katja Suding.

50 FDP-Anhänger aus Diepholz und weiteren Ortsverbänden der Partei aus dem Südkreis applaudierten Katja Suding nach deren von Optimismus geprägter Rede.

Die 39-Jährige, die seit 2011 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und dort Vorsitzende der FDP-Fraktion ist, hatte ein Heimspiel. Sie stammt aus Vechta. „In Diepholz kenne ich noch die Diskothek Airport“, erzählte Katja Suding. Mitte der 1990er Jahre sei sie dort öfter gewesen.

Da ihre Eltern am Dienstag nicht zu Hause waren, legte sie keinen Halt in Vechta ein, sondern fuhr direkt nach Diepholz – und hier zunächst mit Parteifreunden zur Schallplattenfabrik Pallas Auf dem Esch.

Diese hat in dem nach dem Großbrand erstellten Neubau die Produktion der zurzeit wieder weltweit angesagten Vinyl-Schallplatten aufgenommen – mit neu konstruierten und in Drebber gebauten Maschinen. Zudem läuft die CD-Produktion weiter.

Nach der beeindruckenden Werksbesichtigung wurde es unter den alten Bäumen an der Gaststätte Landgraf auf Lüdersbusch politisch.

„Wir werden keine komplett neue Partei“, betonte Katja Suding in ihrer Rede beim FDP-Sommerfest. Trotz der Erneuerung nach dem Schock, nicht mehr im Bundestag vertreten zu sein, werde die Partei an liberalen Werten festhalten.

In Hamburg sei die FDP durch die Wahl von Themen wie Bildung und Elbvertiefung (zu Gunsten des Hafens) erfolgreich gewesen: „Themen, die für die Menschen wichtig sind.“ Acht Prozent der jüngsten Wähler in Hamburg hätten FDP gewählt.

Klares Ziel der Liberalen: Zurück in den Bundestag. Bundespolitisch sprach sich Katja Suding gegen die Vorratsdatenspeicherung („Bürgerrechte mit Füßen getreten“), gegen das Betreuungsgeld und für weniger Bürokratie bei der Gründung von Unternehmen in Deutschland aus.

Das Diepholzer FDP-Urgestein und früherer Landtagsvizepräsident Hans-Werner Schwarz verbreitete wie Katja Suding Optimismus, dass die Liberalen aus ihrer „leichten Tiefphase“ herauskommen: „Wichtig ist, das Vertrauen wieder herzustellen.“

Der Diepholzer FDP-Ortsverbandsvorsitzende Heinrich Buck hatte übrigens zu dem Sommerfest nicht nur Liberale begrüßen können: Unter den Gästen war auch der Vorsitzende der CDU Diepholz und stellvertretende Bürgermeister Hans-Ulrich Püschel.

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