Kindertagesstätte „Rasselbande“ des ASB feiert 25-jähriges Bestehen

„Investition hat sich mehr als gelohnt“

Mit Kindern, Eltern und vielen weiteren Gästen feierte die Kindertagesstätte „Rasselbande“ des ASB in der Dustmühle in Diepholz ihr 25-jähriges Bestehen. - Foto: Brauns-Bömermann

Diepholz - In der Dustmühle wurde am Samstag Geburtstag gefeiert. Nicht in einem der vielen Wohnhäuser des großen Wohngebietes im Westen der Kreisstadt, sondern direkt an der Hunte in der vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) geführten Kindertagesstätte „Rasselbande“. Die wurde 25 Jahre alt und lud Alt und Jung zu einem bunten Fest mit Musik, Tanz, gemeinsamen Essen und Spielen ein.

„Damals 1991 waren wir der erste ASB-Kindergarten in Niedersachsen, heute gibt es vier, drei haben es sich bei uns abgeguckt und wir sind heute der einzige im Landkreis Diepholz“, eröffnete Mathias Salomé, Geschäftsführer des ASB-Kreisverbandes Diepholz, das Fest.

Vor 25 Jahren hatte der ASB-Kreisverband entschieden, den ersten niedersächsischen Kindergarten in seiner Trägerschaft in Betrieb zu nehmen.

Stellvertretender Landrat Werner Schneider erinnerte sich an damals: „Erst war der ASB-Kindergarten an der Strothestraße, heute hier auf dem idyllischen Gelände an der Hunte. Hier können Kinder spielen, lernen, Werte erlernen, toben, tanzen und singen. All das sehe ich hier und heute“.

Leiterin Sylvia Schmidts Dank ging vor allem an die Kinder und Mitarbeiter: „Ihr seid unsere großen und kleinen Sternstunden, Ihr füllt jeden Tag das Haus mit Fröhlichkeit, hier sprechen wir viele Sprachen. Danke, ihr Süßen“. Für sie war die Kita ein Ort der Gemeinschaft und damit der Gemeinsamkeit.

Jasmin Gomez wurde Mathias Salomés Interviewpartnerin. Sie absolviert heute ihr Bundesfreiwilligen-Jahr in der Kindertagesstätte am Fingerkrautweg und war damals selbst Kindergartenkind. „Was war früher besser?“ wollte Salomé von ihr wissen. „Weiß ich nicht wirklich“ ihre Antwort. Die Interpretation pendelte sich bei „Alles war immer gut“ ein.

Für Hans-Werner Schwarz als stellvertretender Bürgermeister der Stadt Diepholz war der Vormittag so: „Was gibt es schöneres, als mit der Zukunft der Stadt spielerisch per Rad, Flugzeug, Auto und Polonaise ins Wochenende zu starten?“ So geschehen mit der Band Matt & Basti und ihren Mitmach-Songs. Schwarz´ Fazit: „Diese Investition hat sich wirklich mehr als gelohnt. Hier finden nicht nur Kinder aus dem Stadtteil eine gute Zeit im Kindergarten“.

Für Bernt Streese, Vorsitzender des ASB-Kreisverbandes, war das Wichtigste: „Es ist alles gelungen, wenn Kindern eine sorgenfreie Jugend ermöglicht werden kann“.

Die ASB-Kita hat derzeit zwei Gruppen, eine davon ist integrativ. Mit Sylvia Schmidt arbeiten weitere sieben Mitarbeiter in der Kita. Die Eltern melden ihre Kinder inzwischen aus dem gesamten Stadtgebiet an.

Diese ganzen Fakten und die Historie interessierte die Kinder wenig. Sie wollten draußen an den Stationen spielen, Stofftaschen mit den Eltern bemalen, Luftballontiere basteln, im Sand spielen, ganz klassisch einfach nur schaukeln, Luftballons fliegen lassen und ein paar gemeinsame Stunden mit den Eltern am dem Ort verbringen, wo die Kinder die Woche über sind.

Doch auch in der „Rasselbande“ genannten Kita des Arbeiter Samariter-Bundes ändern sich die Zeiten: Während bei Eröffnung vor 25 Jahren die Warteliste auf einen Kita-Platz noch lang war, kann sie aktuell, wenn 19 Kinder im Sommer schulpflichtig werden, noch Plätze anbieten. „Der ASB plant auch eine angegliederte Krippe für 15 Kinder im nächsten Jahr“, so Geschäftsführer Salomé, damit reagiere der ASB auf den Betreuungsbedarf der aller Kleinsten.

Am Samstag stand jedoch erst einmal der Geburtstag und damit die Freude über das Erreichte im Vordergrund. - sbb

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