In Aschen, Heede und Sankt Hülfe

Ideen zur Dorfentwicklung auf Bierdeckeln

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Aschen - Das eigens entwickelte lokale Dorfentwicklungs-Logo prangt auch auf Bierdeckeln. Deren Rückseite kann praktisch genutzt werden: Zum Notieren von Ideen, was in Aschen, Heede und Sankt Hülfe verbessert werden kann.

Im Diepholzer Rathaus werden die Bierdeckel dann entgegen genommen und die drauf notierten Vorschläge fließen möglicherweise in die Dorfentwicklung der drei Ortsteile ein.

Allerdings müssen sie in das Gesamtkonzept für die Orte passen, erfuhren mehr als 80 Interessierte am Montagabend bei der Einwohnerversammlung im Landhaus Milbe in Aschen, die Auftakt der Dorfentwicklung war.

Michael Klumpe, Fachdienstleiter bei der Diepholzer Stadtverwaltung und Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, sowie die drei Ortsvorsteher Wilhelm Paradiek (Aschen), Ralf Müller (Heede) und Marcel Scharrelmann (Sankt Hülfe) freuten sich ebenso über die Resonanz wie die Vertreter der beiden Fachbüros, die die Stadt zur Unterstützung des Dorfentwicklungs-Prozesses ins Boot geholt hatte.

Durch das niedersächsische Förderprogramm, in das die „Dorfregion“ Aschen/Heede/Sankt Hülfe als eine von zwölf aufgenommen worden war, können private Maßnahmen ebenso bezuschusst werden wie öffentliche.

Details erläuterte Richard Gertken vom Büro für Landschaftsplanung. Zu bezuschussende Maßnahmen reichen vom Dorfgemeinschaftshaus, über Umnutzung von privaten Gebäuden, Schaffung eines Dorfladens oder Einrichtungen zur Senioren-Tagespflege bis zur Neugestaltung von Fenstern und Fassaden in einem ortsbildprägende Gebäude. Auch neue Kleinstunternehmen, die für einen Ort wichtig sind, können gefördert werden.

Über Förderrichtlinien und -höhen sowie andere Details berichtete Volker Klüche vom Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser (Sulingen), das die Förderanträge bearbeitet.

Doch zunächst muss ein Plan zur Dorfentwicklung her. Daran können und sollen die Bürger mitarbeiten.

Nächster Termin ist der Impulsworkshop amSamstag 23. September, von 9 bis etwa 15 Uhr. Dann werden zentrale Themen diskutiert, die die Grundlage für die späteren Arbeitskreise bilden. -ej

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