Bei Hotel-Bau machen Betonteile Probleme / Pläne für Lappenberg

Stillstand auf den Innenstadt-Baustellen

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Der Bagger steht seit Wochen still auf der Hotel-Baustelle an der Ecke Bahnhofstraße/Prinzhornstraße.

Diepholz - Von Eberhard Jansen. Stillstand herrscht seit vielen Wochen auf den Baustellen des Rehdener Investors Friedrich Schilling in der Diepholzer Innenstadt an der Langen Straße und an der Ecke Bahnhofstraße/Prinzhornstraße. Unsere Zeitung fragte nach.

An der Bahnhofstraße/Prinzhornstraße hinter der Prinzhorn-Villa, wo ein Hotel entstehen soll (wir berichten mehrfach), machen laut Friedrich Schilling große Betonteile des früheren Stadtbücherei-Kellers Probleme. Bevor diese Teile aus dem Erdreich entfernt werden, müsse es eine Beweissicherung geben – vor dem Hintergrund der Frage, ob die Nachbarhäuser davon betroffen werden könnten. Außerdem verlange die Stadt Diepholz noch ein Schallschutz-Gutachten, bevor sie die Baugenehmigung erteile. Bislang war nur der Abbruch der Stadtbibliothek genehmigt.

Warum die Baufirma seit Wochen den Bagger in der Grube an der Prinzhornstraße stehen lässt, konnte Schilling gestern im Gespräch mit unserer Zeitung nicht erklären.

Verzögerungen gibt es auch auf der Baustelle Lange Straße / Dr.-Wilhelm-Kinghorst-Straße. Seit dem Abriss des Eckhauses und dem Entkernen des Nachbargebäudes tut sich dort in der Innenstadt nichts mehr. Wie berichtet, soll an der Stelle unter anderem der Drogeriemarkt Rossmann ein neues Ladenlokal bekommen.

Friedrich Schilling erklärte die Verzögerung damit, dass er diesen Bau in Zusammenhang mit dem großen Vorhaben gegenüber auf dem Grundstück Lappenberg („Diepholz Karree“) sieht, wo noch ein anderer Eigentümer beteiligt ist. Für diesen Bereich will der Rehdener Investor der Stadt Diepholz in Kürze konkrete Pläne vorlegen. Schilling: „Dann müssen die Politiker sagen, was sie wollen.“ Er könne dort auch 60 bis 80 Wohnungen bauen.

Ob er Ladenlokale, Büros oder Wohnungen: Eines der großen Probleme seien die zu schaffenden Parkplätze. Er habe schon versucht, Grundstücke in der Nähe zu erwerben, um dort die vorgeschriebene Anzahl von Parkflächen zu schaffen. Allerdings erfolglos.

Man arbeite laut Schilling mit Hochdruck an dem Vorhaben. Doch es seien nach wie vor viele Gespräche zu führen, vieles würde ineinander greifen, es sei sehr komplex.

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