Neues Image für die Kreismusikschule

Hommage an Mozart

Entwicklung eines Logos: Der Trend geht mit dem neuen Logo (unten) zu einem farbenfrohen Äußeren. Grafiken: Landkreis

Landkreis – Bunt, vielseitig, modern: So will die Kreismusikschule ab kommendem Jahr auftreten. Und das soll sich auch im Logo widerspiegeln. Aus diesem Grund präsentierte Betriebsleiter Uwe Wegert im Betriebsausschuss der Kreismusikschule eine komplett neu gestaltete Außendarstellung der Einrichtung. Versteckt im neuen Logo findet sich eine Hommage an einen Kanon-Gesang aus der Feder von Wolfgang Amadeus Mozart.

„Gewähre uns Frieden“ oder bekannter als „Dona nobis pacem“ ist ein Lied, das gerne mehrstimmig gesungen wird. Auch Stefan Oelgemöller scheint das Stück zu mögen, hat er es doch als Designer in das neue Musikschullogo miteinfließen lassen. Von Tönen sei man schnell zu Farbtönen gekommen, die sich genau wie ihre musischen Verwandten gut mischen lassen, erklärte Uwe Wegert den Ausschussmitgliedern bei der Präsentation. „Klang ist nicht die Summe seiner Teile.“

Daher sind nun in dem neuen bunten Emblem im Grunde drei Stimmen zu finden, die gemeinsam „Dona nobis pacem“ im Kanon singen. Auf die Abbildung von Instrumenten habe man im neuen Logo bewusst verzichtet. Stattdessen: Magere und gefettete Buchstaben, wie man sie auch schon vom Landkreis-Logo kennt, auf buntem Grund. Der farbenfrohe neue Auftritt solle auch nicht zuletzt unterstreichen, dass die Musikschule heute viel mehr anbiete, als die Ausbildung in der klassischen Musik, so Wegert.

Das neue Logo löst das bisherige Design ab, welches die Kreismusikschule seit 2010 in Anlehnung an den Landesverband der Musikschulen führte.

Pünktlich zum neuen Jahr sollen nun „vom Briefkopf bis zur Flagge“ alle Logos ausgetauscht werden, kündigt der Betriebsleiter für den pädagogischen und künstlerischen Bereich an. Das kostet natürlich alles auch Geld. Wie viel genau, will Wegert nicht sagen. „Es ist nicht so kostspielig, wie man denkt“, sagt er. Nur so viel: Es handele sich um einen niedrigen vierstelligen Geldbetrag.

Dass die Kreismusikschule offenbar gut wirtschaften kann, zeigte ein weiterer Punkt auf der Sitzung. Der Jahresabschluss 2018 der Kreismusikschule sei „sehr positiv ausgefallen“, konstatierte Siegmar Peukert, Betriebsleiter für den kaufmännischen Bereich. „Allerdings ist das Ergebnis nicht so hoch, wie ich es mir gewünscht hätte“, führte er fort. Der Grund: höhere Gewerbesteuern als erwartet. Mit Blick auf die Zukunft konnte der Betriebsleiter die Ausschussmitglieder jedoch beruhigen: „Ich gehe davon aus, dass das Ergebnis im nächsten Jahr problemlos positiv sein wird.“ LUKA SPAHR

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