600 Euro für „gefährliche Hunde“

Höhere Steuern für 1 350 Hunde in der Stadt Diepholz

1350 Hunde leben derzeit in Diepholz. Ihre Besitzer müssen nun mehr Hundesteuer zahlen.
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1350 Hunde leben derzeit in Diepholz. Ihre Besitzer müssen nun mehr Hundesteuer zahlen.

Diepholz – 1 350 Hunde, die unter die Steuerpflicht fallen, leben nach Auskunft der Verwaltung derzeit in der Stadt Diepholz. Für diese müssen ihre Besitzer nun mehr zahlen.

Der Rat der Stadt hat die Hundesteuersatzung in seiner öffentlichen Sitzung am Mittwochabend entsprechend verändert und damit erstmals nach 2003 diese Steuern erhöht. Die Entscheidung fiel mit den Stimmen von CDU, FDP, Grünen und dem Linken-Ratsherrn. Dagegen stimmten SPD und der AfD-Ratsherr.

Als „unverhältnismäßig“ bezeichnete Ingo Estermann (SPD) die Erhöhung um 40 Prozent. Für die Gruppe CDU/FDP wies Wilhelm Reckmann darauf hin, dass Städte wie Syke und Sulingen auf ähnlichem Niveau liegen.

Die Steuer, die nun einmal im Kalenderjahr fällig wird, beträgt für den ersten Hund 60 Euro, für den zweiten 80 Euro und für jeden weiteren 100 Euro. Für „gefährliche Hunde“ sind jeweils 600 Euro fällig. „Gefährliche Hunde“ sind laut der neuen Satzung solche, die von dem Veterinäramt des Landkreises Diepholz als gefährlich eingestuft werden.

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