Abschnitt von Sankt Hülfe bis Lembruch

Für Höchstspannungsleitung: Baulager am „Aero“

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Auf dem früheren Parkplatz der seit Ende März geschlossenen Discothek „Aero“ an der Thüringer Straße hat die Firma Bilfinger FRB ein Baulager eingerichtet. Die Firma baut die 380-kV-Stromleitung von Sankt Hülfe bis Lembruch.

Diepholz - Von Eberhard Jansen. Früher parkten auf dem Platz an der Thüringer Straße in Diepholz die Autos von Besuchern der benachbarten Diskothek – zumindest noch in den 1980er und 90er Jahren, als an Wochenenden Tausende in das „Airport“ (später „Palace“, „Empire“ und „Luma“) strömten.

Jetzt hat diese Fläche einen neuen Nutzer: Die Firma Bilfinger FRB hat auf dem Parkplatz der zuletzt „Aero“ genannten Discothek ein Materiallager eingerichtet.

Bilfinger FRB baut einen Teil einer 380-Kilovolt-Stromleitung – nämlich den Abschnitt von Sankt Hülfe nach Lembruch. Die Arbeiten sollen in diesen Tagen mit der Demontage der seit 45 Jahren bestehenden 220-Volt-Leitung beginnen, deren Trasse für die neue Höchstspannungsleitung genutzt wird.

Für knapp zwei Jahre habe Bilfinger FRB den Platz am seit Ende März geschlossenen „Aero“ gemietet, erklärte Johannes Schmitz, Eigentümer des Discothekengeländes, im Gespräch mit unserer Zeitung. Das Disco-Gebäude sei nach wie vor zu pachten. Es gebe zwar Interessenten, aber noch keine konkreten Verhandlungen. Schmitz betonte: „Das Gebäudekann auch anders als eine Discothek genutzt werden.“ Es steht in einem Gewerbegebiet. Verkaufen will Schmitz Gebäude und Grundstück in den nächsten Jahren nicht.

Der neue Parkplatz-Mieter Bilfinger FRB erstellt die Stromleitung im Auftrag des Übertragungsnetzbetreibers Amprion (Dortmund).

Nach Gerichtsentscheidung beginnt die Arbeit

Nachdem das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig den Planfeststellungsbeschluss für die 380-kV-Höchstspannungsfreileitung von Sankt Hülfe über Lembruch und Stemwede nach Wehrendorf bestätigt hatte, beginnen nun die Arbeiten zum Bau der neuen Leitung im ersten Bauabschnitt von Lembruch bis zur Umspannanlage in Sankt Hülfe.

Die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt von der Umspannanlage in Wehrendorf bis nördlich Lemförde starten im Jahr 2018, teilte Amprion mit.

Die Fertigstellung des ersten Bauabschnittes ist für das Frühjahr 2019 geplant. . Die Fertigstellung des zweiten Abschnittes ist für das Jahr 2020 vorgesehen.

Der Leitungsbau von Sankt Hülfe nach Wehrendorf ist ein Abschnitt des Projekts Nummer 2 des Energieleitungsausbaugesetzes (EnLAG) von Ganderkesee bis Wehrendorf.

Amprion: „Das Projekt Nummer 2 dient dazu, den Abtransport von regenerativen Energien aus dem Norden Deutschlands in die südlich gelegenen Verbrauchszentren zu gewährleisten.“

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