Medien-Qualität

Business-Frühstück in Diepholz: Die Mehrheit liest Zeitung

+
Über die nach wie vor große Bedeutung von Tageszeitungen informierte Sabine Tapken, Gesamtanzeigenleiterin der Mediengruppe Kreiszeitung, beim Business-Frühstück – hier mit dem Diepholzer Wirtschaftsförderer Bernd Öhlmann.

Diepholz - Trotz Internet und Online-Nachrichten: Die Mehrheit der Deutschen liest nach wie vor Zeitung. Tageszeitungen haben 44,4 Millionen Leser. Jedes Exemplar wird durchschnittlich von 2,6 Menschen gelesen. Diese Zahlen der Zeitungs-Marketing-Gesellschaft (ZMG) nannte gestern Sabine Tapken, Gesamtanzeigenleiterin der Mediengruppe Kreiszeitung, beim Diepholzer Business-Frühstück.

Das Thema Zeitungsqualität sowie unterschiedliche, individuelle Print- und Online-Werbeformen – erläutert von der Agentur Plietsch (Syke) – lockte viele Teilnehmer an: Fast 50 heimische Geschäftsleute und Vertreter von Organisationen füllten einen der neu gestalteten Räume im „Haus Herrenweide“. Der Diepholzer Wirtschaftsförderer Bernd Öhlmann freute sich über so viel Zuspruch.

Wie in nahezu allen Branchen hat die Digitalisierung auch in den Medien große Veränderungen verursacht. Die Mediengruppe Kreiszeitung, zu der auch das Diepholzer Kreisblatt gehört, stellt sich dieser Entwicklung durch neue, umfassende Angebote.

Die selbstständige, aus der Kreiszeitung erwachsene Agentur Plietsch erweitert die Werbemöglichkeiten eines großen Medienhauses.

Anh Duc Nguyen erläuterte die Dienstleistungen von Plietsch als Full-Service-Agentur rund um Design, Kommunikation, Werbung, Marketing und Softwareentwicklung – immer mit Blick auf die Zielgruppe, die von der jeweiligen Firma, dem jeweiligen Auftraggeber angesprochen werden soll. Dabei kann spezielle Onlinewerbung – auch in sozialen Medien – ebenso richtig sein wie eine klassische Zeitungs-Anzeige. Eine Kombination von Print- und Digital kann 78 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung in Deutschland ab 14 Jahren erreichen, so die Zeitungs-Marketing-Gesellschaft (Frankfurt am Main). Mit Printmedien werden immerhin noch 39 Prozent aller 14- bis 29-Jährigen in Deutschland erreicht.

„Sprachrohr der Region“

Die Tageszeitung hat eine hohe Glaubwürdigkeit, betonte Sabine Tapken in ihrem Vortrag beim Diepholzer Business-Frühstück. Für 38 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren ist die Tageszeitung bei lokalen Themen das glaubwürdigste Medium, gefolgt vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen mit 19 Prozent. „Die Tageszeitung ist für viele unverzichtbar als Orientierung am Wohnort und ist ein Sprachrohr der Region“, so Sabine Tapken.

Das verdeutlicht eine weitere Zahl der ZMG: 88 Prozent der Zeitungsleser nutzen den Regional- beziehungsweise Lokalteil, 81 Prozent lesen mindestens die Hälfte aller Seiten und lesen eine Ausgabe etwa 40 Minuten lang.

Die durchschnittliche Betrachtungsdauer einer Zeitungsanzeige beträgt laut ZMG sieben Sekunden.

Als lokale Informationsquelle bleibt die lokale/regionale Tageszeitung weiterhin die Nummer eins: 64 Prozent aller über 14-Jährigen nutzt sie. Über das Internet beziehen nur 47 Prozent der Jugendlichen und Erwachsenen Informationen aus ihrer Umgebung. 

ej

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Diese Dinge entsorgt fast jeder falsch - gehören Sie auch dazu?

Diese Dinge entsorgt fast jeder falsch - gehören Sie auch dazu?

Niederländisches Königspaar in Luxemburg zu Gast

Niederländisches Königspaar in Luxemburg zu Gast

"Kein Zirkus" in Südtirol: Löw braucht Topniveau

"Kein Zirkus" in Südtirol: Löw braucht Topniveau

Das sind die beliebtesten Strände der ganzen Welt

Das sind die beliebtesten Strände der ganzen Welt

Meistgelesene Artikel

„Bauer sucht Frau“: Claus Brokering ist dabei

„Bauer sucht Frau“: Claus Brokering ist dabei

Blumencenter Wiesmoor in Bassum besorgt wegen Bauplänen von BBM

Blumencenter Wiesmoor in Bassum besorgt wegen Bauplänen von BBM

Brand im Patiententrakt: Klinik-Etage evakuiert

Brand im Patiententrakt: Klinik-Etage evakuiert

Kollision mit Trecker: Zwei Schwerverletzte nach missglücktem Überholmanöver

Kollision mit Trecker: Zwei Schwerverletzte nach missglücktem Überholmanöver

Kommentare