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34. Grafensonntag: „Rundum gelungen“

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Von: Eberhard Jansen

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Der „Graf von Diepholz“ (alias Georg Türke) und seine Gemahlin (Henriette Schoo) eröffneten am Bremer Eck den 34. Grafensonntag, zu dem sich Vertreter von Stadt, Fördergemeinschaft und Heimatverein Diepholz wieder kostümiert hatten. - Foto: Jansen
Der „Graf von Diepholz“ (alias Georg Türke) und seine Gemahlin (Henriette Schoo) eröffneten am Bremer Eck den 34. Grafensonntag, zu dem sich Vertreter von Stadt, Fördergemeinschaft und Heimatverein Diepholz wieder kostümiert hatten. © Jansen

Diepholz - Bei herrlichem Herbstwetter hat der 34. Diepholzer Grafensonntag wieder Menschenmassen in die Kreisstadt gelockt. Um 14 Uhr eröffneten der „Graf von Diepholz“ (alias Georg Türke) sowie erstmals Bürgermeister Florian Marré und Landrat Cord Bockhop die traditionsreiche Veranstaltung der Fördergemeinschaft Lebendiges Diepholz und des Heimatvereins Diepholz am Bremer Eck.

„Rundum gelungen“ lautete die Bilanz des Fördergemeinschafts-Vorsitzenden Mark Kürble am Abend. Den ganzen Nachmittag über war in Geschäften und Straßen der Innenstadt viel los. Im Hof des Diepholzer Schlosses bot der Heimatverein Diepholz Kaffee und selbst gebackene Torten an. Vor der Verkaufstheke bildete sich zeitweise eine lange Schlange. Zudem gab es die Möglichkeit, den Schlossturm in Gruppen zu besteigen. Das ist aus Brandschutzgründen nur erlaubt, wenn die Feuerwehr vor Ort ist, was am Sonntag der Fall war.

In der Innenstadt, wo die Geschäfte geöffnet waren, präsentierten heimische Autohändler neue Modelle. Geschäftsleute steuerten Aktionen und an der Mühlenstraße eine Hüpfburg bei.

Ein voller Erfolg war auch der Handtaschen- und Accessoires-Flohmarkt des Zonta-Clubs Diepholz-Vechta in einem leer stehenden Ladenlokal an der Langen Straße. Den ganzen Nachmittag über drängten sich dort vorwiegend weibliche Interessenten, um Schnäppchen zu machen. Den Erlös der Aktion bekommen die Frauenhäuser in Diepholz und Vechta.

Um 14 Uhr fuhr die gräfliche Kutsche am Bremer Eck vor. Dort eröffnete der „Graf“ den Grafensonntag. Wie üblich blickte Darsteller Georg Türke auf Diepholz, „eine wunderschöne Stadt“, in der immer etwas los sei – anders, als manche behaupteten. Er kündigte an, gemeinsam mit dem neuen Bürgermeister Florian Marré („Florianus Marretinus“) noch 18 Jahre regieren zu wollen. 

Der Bürgermeister würde dazu nach seiner achtjährigen Amtszeit noch zwei Mal für fünf Jahre wiedergewählt. Dagegen hatte Marré nichts einzuwenden. Er dankte Fördergemeinschaft und Heimatverein für die Organisation der Veranstaltung. Erstmals sprach auch Landrat Cord Bockhop ein Grußwort zum Grafensonntag: „Seien Sie dankbar, dass sie so schöne Geschäfte haben.“

Dann durfte nicht fehlen, dass der Graf mit den umstehenden Bürgern noch den „untertänigen Grafengruß“ einübte – wie jedes Jahr zum Grafensonntag. 

ej

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