Telekom baut Internetversorgung aus

Diepholzer Innenstadt: Glasfaserkabel nun auch im „Nahbereich“

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Die Telekom baut derzeit in der Diepholzer Innenstadt – im „Nahbereich“ zum Hauptverteiler – ihr Kabelnetz aus. Es werden Glasfaserkabel zu den Kabelverzweigers („graue Kästen“) verlegt.

In Diepholz baut die Telekom momentan ihr Kabelnetz im sogenannten „Nahbereich“ aus. Als Nahbereich werden die Kabelverzweiger – die „grauen Kästen“ an der Straße – in einer Entfernung von 550 Meter zum Hauptverteiler (HVt) bezeichnet. Ausschlaggebend für die Entfernung ist die Länge des Hauptkabels. In Diepholz ist der Hauptverteiler am Lappenberg 7.

Diepholz - Damit die Kunden von höheren Bandbreiten bei der Internetnutzung profitieren können, bekommen die grauen Multifunktionsgehäuse eine Glasfaserkabel-Versorgung. Dadurch besteht dann eine direkte Glasfaserverbindung zwischen Betriebsstelle (HVt) und Multifunktionsgehäuse. Möglich werden so Geschwindigkeiten bis zu 250 MBit/s, teilte die Telekom auf Anfrage unserer Zeitung mit.

„Wir verlegen über 1,2 Kilometer Glasfaser in 440 Meter Tiefbau. Die Telekom stellt vier neue Schaltverteiler, sogenannte Multifunktionsgehäuse, auf“, erklärte eine Sprecherin der Telekom.

Etwa 1 075 Diepholzer Haushalte in der Innenstadt können von dem Ausbau profitieren, sofern sie entsprechendes Produkt buchen. Die Glasfaserverlegung für diesen „Nahbereich“ ist fast beendet. Der technische Ausbau soll bis Ende Oktober abgeschlossen sein, so die Telekom.

Im Jahr 2016 waren in Diepholz bereits Glasfaserleitungen für die Vectoring-Technik installiert worden. Zum damaligen Zeitpunkt war der Ausbau des „Nahbereichs“ aufgrund von Regulierungs-Vorschriften noch nicht zugelassen. Damals wurden in Diepholzer Außenbereichen, in Heede, Sankt Hülfe und Falkenhardt mehr als 7 400 Haushalte mit der Vectoring-Technik versorgt. Geschwindigkeiten von maximal 100 Megabit/Sekunde sind seitdem dort möglich.

Die Kosten für den damaligen Ausbau hat die Telekom allein getragen. Im Gegensatz zu Aschen, wo es für den dort schon zuvor erfolgten Ausbau EU-Zuschüsse gab – allerdings beschränkt auf maximal 50 MBit/Sekunde. Insgesamt hatte die Telekom in Diepholz 2016 rund 22 Kilometer Glasfaser verlegt, 36 Multifunktionsgehäuse mit moderner Technik aufgestellt und mit Glasfaser angeschlossen.

Die Versorgung war damit in Diepholz nahezu flächendeckend – ausgenommen der „Nahbereich“ um den Hauptverteiler am Lappenberg.

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