Feuerwehren müssen drei Löscheinsätze leisten / Brennende Tanne in Twistringen

Blitz schlägt in Strom- und Telefonmast ein

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Landkreis Diepholz - Von Anke Seidel. Das heftige Gewitter, das in der Nacht zu gestern stundenlang über dem Landkreis Diepholz tobte, hat etliche Bürger zutiefst erschreckt. Das beweisen die Kommentare in den sozialen Netzwerken im Internet. Großen Schaden angerichtet hat es glücklicherweise aber nicht. Die Einsatz- und Rettungsleitstelle des Landkreises Diepholz musste drei Löscheinsätze koordinieren. Menschen kamen nicht zu Schaden.

In zwei Fällen entluden sich heftige Blitze in energetischen Anlagen. In Aldorf (Samtgemeinde Barnstorf) musste die Feuerwehr ausrücken, weil ein 10 kV-Strommast mit angrenzendem Verteilerkasten in Brand geraten war. Die Folge: Zahlreiche Haushalte waren vorübergehend ohne Strom. In Schwarme (Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen) brannte ein Telefonmast. In mehreren Haushalten fiel das Telefon aus. In Twistringen stand eine Tanne in Flammen.

In allen drei Fällen löschte die Feuerwehr den Brand schnell. „Da hat es gerade richtig übel geknallt“, berichtete auf Facebook ein Bürger aus dem Raum Bassum. Ein anderer teilte mit, nach dem Starkregen durch 25 Zentimeter tiefe Pfützen gewatet zu sein. Die Landesstraße 333 zwischen Syke und Bassum sei zeitweise allenfalls mit 60 Stundenkilometern zu befahren gewesen, hieß es.

„Da kann man schon Angst kriegen“, beschrieb eine Bürgerin ihre Gefühle nach den heftigen Blitzen und dem krachenden Donnergrollen. Eine Frau in Syke hatte Fernseher und PC sofort vom Stromnetz genommen, „weil irgendwo bei uns in der Nähe ein Blitz eingeschlagen sein muss“ – gerade bei der Berichterstattung über das DFB Pokalspiel zwischen dem VfL Osnabrück und dem RB Leipzig. Andere wiederum konnten dem Gewitter durchaus positive Seiten abgewinnen: „Wir haben uns über soviel Regen gefreut, auch wenn Pool und Teich übergelaufen sind“, lautete ein Facebook-Kommentar – und ein anderer: „Mein Auto wurde doch schon recht sauber.“

Am Ende sorgte das Unwetter in Bassum doch noch für ein Happy-End: Ein herrenloser Hund, der wohl aus Angst vor dem Gewitter ausgebüxt war und sich in eine Spielhalle geflüchtet hatte, konnte nach kurzer Zeit seinen Besitzern wieder übergeben werden. Sieben Stunden zuckten Blitze über den Himmel der Region. „Ich hoffe, ihr habt die Nacht alle gut überstanden und es ist nichts passiert“, wünschte sich eine Syker Bürgerin gestern morgen bei Facebook.

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