Gemütlicher Nachmittag am Heimatmuseum

Backtag-Besucher lassen sich frischen Butterkuchen schmecken und stöbern an Ständen

Sandra Kirchhoff-Trimpe (von links), Karin Kohlhaus, Renate Quante und Saskia Schilling machten den Butterkuchen zum süßen Erlebnis aus Butter und Zucker.

Gemütlich, gesellig, eben ein Sonntag, wie er im Buche steht. So präsentierte sich am Sonntag der Backtag auf dem Gelände des Heimatmuseums in Aschen. Das „Ruh-dich-vom-Alltag-aus-Programm“ begann um 11 Uhr mit einem Gottesdienst mit Pastor Rainer Hoffmann. Helga Schneider stach das Fassbier an, die ersten Platen mit Butterkuchen waren abgebacken und standen zum Verzehr bereit.

Aschen - Was Saskia Schilling, Karin Kohlhaus, Sandra Kirchhoff-Trimpe und Renate Quante im Pavillon saftig und süß herrichteten, den Butterkuchen, hatte zuvor das Backhausteam rund um Wilhelm Kohlhaus knusprig und duftend gebacken. „Das erste Mal habe ich den Steinofen am Donnerstag vorgeheizt“, berichtete Helmut Bultmann. Am Sonntag loderte das Feuer schon ab fünf Uhr, damit die Besucher später den leckeren Kuchen genießen konnten.

Manfred Koch aus Wetschen bewirtete mit seiner Crew im Zelt mit Erbsensuppe, später lud er zu Kaffee und Kuchen. Ab 14 Uhr wechselte die musikalische Untermalung aus der Konserve mit Klassikern und unvergessenen Hits von Frank Sinatra zum Auftritt der Bramstedter Glockenstuhl Musikanten. „Wir können sie zum zweiten Mal bei uns begrüßen“, berichtete Werner Schneider, Vorsitzender des Heimatvereins Aschen. „Ich weiß gar nicht mehr genau, der wievielte Backtag stattfindet. Es sind bestimmt rund 30 gewesen.“ Was er genau wusste war, dass es bei der Tombola im alten Schafstall Gedränge gab wie in jedem Jahr. „Wir bieten 900 Gewinne bei nur 1500 Nieten“, verriet er das Geheimnis des großen Interesses.

Einer, der von Anfang an dabei ist, ist Walter David aus Barnstorf vom Imkerverein Diepholz. Der Honig der Imker ist heiß begehrt. „Die Ausbeute ist dieses Jahr eher schlecht“, erläuterte David auf Nachfrage. Im vergangenen Jahr sei der Ertrag trotz der langen Trockenheit noch gut gewesen, weil 2017 ein feuchtes Jahr gewesen sei.

Unter freiem Himmel bot der Förderverein Marienkirche Drebber seine neuesten selbst gebastelten Ideen an: „Außergewöhnliches selbst gemacht, praktisch und für den guten Zweck zum Erhalt der Marienkirche“, nennen es Birgit Althoff und Maike Siemon. Weitere Stände mit Pflanzen, Flohmarkt-Schätzchen, selbst gemachten Marmeladen und Sirups, Mix-Pickles im Glas fanden sich im Garten.

Am Ende des Rundganges zeigten Werner Schneider und Ortsvorsteher Wilhelm Paradiek das Banner für die 800-Jahr-Feier von Aschen, die für den 24. und 25. August geplant ist.

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