Digitalisierung und Flexibilität

Zukunft der Arbeit: Öffentliche Veranstaltung von PHWT-Studenten

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Die Zukunft der Arbeit oder die Arbeit der Zukunft? Studenten der PHWT veranstalten dazu für Unternehmen und alle weiteren Interessierten eine Zukunftswerkstatt in Diepholz (von links): Prof. Dr. Cord Twele, Maik Bredemeyer, Fabio Maier, Yannik Bisanz, Leonie Bergmann, Jan Friedrichs und der Diepholzer Wirtschaftsförderer Bernd Öhlmann.

Diepholz - Von Eberhard Jansen. In Zeiten von Globalisierung und Digitalisierung müssen Mitarbeiter flexibel sein. Viele sind demzufolge nicht immer zu festen Zeiten in der Firma, sie arbeiten zu Hause im „Home Office“ oder unterwegs. Und was macht der Chef? „Führen auf Distanz“ ist ein Thema bei der öffentlichen Zukunftswerkstatt „Arbeit 4.0“, die Studenten der Privaten Hochschule für Wirtschaft und Technik (PHWT) in Diepholz organisieren.

„Die Zukunft der Arbeit oder die Arbeit der Zukunft?“ ist das Thema der Veranstaltung am Freitag, 30. November, von 9.30 bis 15 Uhr im Zentrum für Mechatronik und Elektrotechnik (ZME) der PHWT an der Thüringer Straße 3. Zwölf Studenten haben im Projektstudium „Conacting – studentische Unternehmensberatung“ Workshops zu drei Oberthemen ausgearbeitet: Führung, Zusammenarbeit und Weiterbildung. Neben „Führen auf Distanz“ wird „Reverse Mentoring“ behandelt: Jüngere coachen ältere Mitarbeiter in Bereichen, die sie besser beherrschen.

Weitere Themen der Veranstaltung sind „Lernkultur 4.0 („Lernen in der vierten Dimension“), „Mitarbeiter 4.0“ („finden, binden, entwickeln“), „Psychologischer Vertrag“ (gegenseitige Erwartungen und Angebote von Arbeitnehmer und Arbeitgeber) sowie „Psychological Detachment“ (Abschalten von der Arbeit).

Dabei bringen die PHWT-Studenten nicht nur theoretische Erkenntnisse aus dem Hochschulunterricht mit ein, sondern auch praktische Erfahrungen, die sie in ihren Firmen im Rahmen des Dualen Studiums und bei Projekten in anderen Betrieben gemacht haben.

Zu den Aufgaben der Hochschule gehört der Wissenstransfer

Bei der Gewinnung von Mitarbeitern ist eine Erkenntnis: „Spaß im Beruf ist vielen wichtiger als Geld“, so Projektleiter Prof. Dr. Cord Twele, der die Zukunftswerkstatt gemeinsam mit dem Diepholzer Wirtschaftsförderer Bernd Öhlmann und fünf der zwölf Studenten im Rathaus vorstellte.

Twele betont, dass die Aufgabe der PHWT nicht nur Wissensvermittlung an die Studierenden sei, sondern auch der Wissenstransfer an heimische Unternehmen.

Zur Umsetzung des Projektstudiums wurde der Verein „Conacting Student Consulting“ gegründet. Die aktiven PHWT-Studentengruppen wechseln darin jährlich, können aber durch den Verein weiter in Kontakt bleiben.

Zielgruppe der Zukunftswerkstatt von „Conacting Student Consulting“ – der studentischen Unternehmensberatung der PHWT – in Diepholz sind nicht nur Führungskräfte von Unternehmen, sondern jeder ist willkommen. Teilnahme-Tickets gibt es zum Preis von 25 Euro (inklusive Verpflegung) über die Internetseite zukunftswerkstatt.conactingconsulting.de.

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