Weit mehr junge Nutzer als erwartet

Finjas ist 10.000. Besucher der Wissenswerkstatt

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Der neunjährige Finjas Schoo ist der 10 000. Kursusbesucher in der Diepholzer Wissenswerkstatt. Dazu gratulierten (von links) Sven Volmerhaus (Stadtwerke-Vertreter im Vorstand des Trägervereins), Einrichtungsleiterin Dr. Heike Pabst, Freiwilligendienstleistende Kristin Kreiselmeier, Bernd Habersack (Vorstandsvorsitzender des Trägervereins) und Werkstattleiter Dirk Lahrmann.

Diepholz - Von Eberhard Jansen. Bei der Eröffnung im Mai 2015 war vorsichtig-optimistisch mit 2.000 Besuchern pro Jahr kalkuliert worden. Doch es wurden weit mehr als doppelt so viele: Die Wissenswerkstatt Metropolregion Nordwest in Diepholz begrüßte am Mittwoch ihren 10.000. Kursusbesucher.

Es ist Finjas Schoo. Der neunjährige Diepholzer ist Stammgast und machte am Mittwoch zum 13. Mal bei einer Aktion der Einrichtung in der früheren Lübkemannschule an der Bahnhofstraße in Diepholz mit. „Es werden heute Figuren aus Kupferdraht gelötet“, erklärte Wissenswerkstatt-Leiterin Dr. Heike Pabst. 

Genau das Richtige für den technikbegeisterten Finjas: „Löten macht mit besonders viel Spaß.“ Der Neunjährige freute sich auch über die Saisonkarte für das Diepholzer Freibad, die er als 10. 000. Besucher neben einer Urkunde bekam.

Ziel der Wissenswerkstatt ist es, Kinder und Jugendliche an Technik und technische Berufe heranzuführen – und so dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Die Einrichtung in Diepholz wird als außerschulischer Lernort von der Metropolregion Nordwest sowie von Firmen finanziert, die sich im Trägerverein zusammengefunden haben. Hauptsponsor ist ZF Friedrichshafen.

Sowohl die Kurse für Schulklassen als auch für Einzelteilnehmer am Nachmittag sind kostenlos. Für Gruppen und Klassen bezahlt der Trägerverein zudem die Fahrtkosten.

Immer mehr Besucher aus weiterer Umgebung

Nicht nur Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 18 Jahren aus Diepholz und Umgebung besuchen die Wissenswerkstatt, immer mehr Besucher kommen aus dem Raum Osnabrück, Vechta, Minden-Lübbecke und Bremen. „Zwei Drittel kommen im Klassenverband, ein Drittel privat“, berichtet Dr. Heike Pabst, der für praktische Aufgaben Dirk Lahrmann als Werkstattleiter sowie ehrenamtliche Helfer zu Seite stehen. 

Wegen der großen Besucherzahl soll nun noch eine dritte Kraft mit pädagogischem und technischem Verständnis für die Kurse eingestellt werden, in denen beispielsweise „Kerzendampfer“ oder „motorisierte Putzmäuse“ gebastelt werden. Kursus-Themen sind auch „Dem Wasser auf der Spur“, „Wenn die Luft arbeitet“, Magnetismus oder „Strom – Elektronen unterwegs“. Für die Jugendlichen gibt es Angebote aus dem Bereich Roboter und 3D-Druck.

Mehrere Gemeinden haben einen Besuch in der Diepholzer Wissenswerkstatt in ihr Ferienprogramm aufgenommen.

www.wiwe-nw.de

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