Einsatz bis in die Nacht

Feuer und Qualm in der Graftlage

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Graftlage -  In Diepholz-Graftlage ist am Freitag ein Haufen Holzhackschnitzel in Brand geraten. Der dadurch entstandene Rauch war bis in die Nacht hinein weithin am Himmel zu sehen.

Gegen 19.15 Uhr war das Feuer ausgebrochen, teilte Feuerwehr-Pressesprecher Jens Seeker mit. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte aus Diepholz stand der Haufen bereits in Vollbrand. Einsatzleiter Frank Schötz ließ umgehend die Bewohner eines nahen Mehrfamilienhauses evakuieren und reagierte damit auf die enorme Rauchausbreitung.

Schötz ließ zudem sofort die Alarmstufe auf Feuer 4 erhöhen . Mithilfe von Riegelstellungen konnten die Einsatzkräfte das Gebäude schützen und ein Ausbreiten der Flammen verhindern.

Holzhaufen in Flammen in Graftlage

Holzhaufen in Flammen in Graftlage

Den Feuerwehrleuten kamen Wehren aus der Samtgemeinde Altes Amt Lemförde, Samtgemeinde Rehden, Samtgemeinde Barnstorf sowie aus dem Benachbarten Landkreis Vechta zu Hilfe. Zwei Flugfeldlöschfahrzeuge des Fliegerhorstes sowie die Werkfeuerwehr der Wintershall waren ebenfalls vor Ort. Da man die Alarmstufe erhöhte, eilte ebenfalls die Technische Einsatzleitung der Kreisfeuerwehr Diepholz zum Einsatzort. 

Holz in Flammen: Dichter Qualm über Diepholz

 © Sven Reckmann
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Über weite Wegstrecken bauten die Feuerwehrleute mehrere Löschwasserversorgungen auf. Im Einsatz befanden sich weit über 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst sowie Polizei, teilte Seeker weiter mit. Verletzt wurde bei dem Einsatz demnach niemand. Der Einsatz dauerte bis in die Nacht hinein, weil der brennende Haufen wiederholt umgeschichtet und so nach und nach abgelöscht werden musste.

Inwieweit ein Gebäudeschaden entstanden ist, konnte die Polizei am Samstag noch nicht mitteilen. Die Höhe des Sachschadens insgesamt war zu diesem Zeitpunkt ebenfalls noch nicht bekannt. Sämtliche Personen blieben unverletzt. Die Bundesstraße 51 wurde von 19.30 Uhr bis 1.45 Uhr voll gesperrt.

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