Feuerwehr Aschen holt Stadtpokal

Mit breiter Brust zu Kreiswettbewerben

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Strahlende Gesichter bei der Siegerehrung: Die erste Mannschaft aus Aschen machte bei den Wettbewerben der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Diepholz das Rennen. Der Pokalsieg in Heede wurde am Freitagabend noch ausgiebig gefeiert.

Heede - Tolle Kulisse, prächtige Stimmung und herausragende Leistungen – kurzum: Die Wettbewerbe der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Diepholz, vorbildlich ausgerichtet von der Ortsfeuerwehr Heede, waren eine runde Sache. Grund zum Jubeln hatten vor allem die Wehren Aschen und Sankt Hülfe, die die meisten Pokale und Urkunden mit nach Hause nahmen.

Bei den Erwachsenen hatten die vier Ortsfeuerwehren insgesamt fünf Wettkampfgruppen ins Rennen um den Stadtpokal geschickt. Ihre Aufgabe war es, einen angenommenen Brand im Dachgeschoss mit Gefahr der Ausbreitung zu löschen. Die 17 Feuerwehrleute aus der Samtgemeinde „Altes Amt Lemförde“, die als Schiedsrichter den Akteuren genau auf die Finger schauten, hatten oft nur Kleinigkeiten wie etwa schon zu stark abgenutzte Handschuhe oder nicht abgenommene Halsketten zu bemängeln. Mehrfach gab es für die Einsatzkräfte Beifall auf offener Szene. So auch für die reine Mädchengruppe aus Aschen.

Die Entscheidung fiel zu später Stunde: „Die Würfel sind gefallen“, verkündete kurz vor 21 Uhr der Stadtbrandmeister Frank Schötz, nachdem alle Wettkampfteilnehmer und Schiedsrichter zur mit Spannung erwarteten Siegerehrung angetreten waren. „Es gab mehrere Überraschungen“, stellt der Stadtbrandmeister fest. Eine davon: „Es hat nicht geregnet.“ Das war nicht immer so in Heede.

Schötz hieß mehrere Ratsmitglieder, darunter auch die Ortsvorsteher Werner Scharrelmann (Heede) und Wilhelm Paradiek (Aschen), sowie den „Mister Feuerwehr bei der Stadtverwaltung“, Andreas Strümpler, den Vorsitzenden des Feuerwehr-Fördervereins Stadt Diepholz, Günther Klemm, sowie stellvertretenden Kreisfeuerwehrverbands-Vorsitzenden Horst Hoffschneider willkommen. Ein Dank ging an die Bürger der Stadt für die Unterstützung ihrer Wehren und den gastgebenden Heedern mit Ortsbrandmeister Ralf Meine an der Spitze für ihren hundertprozentige Einsatz.

Nach den gezeigten Leistungen könnten die Wettkampfgruppen aus der Kreisstadt mit breiter Brust zu den Kreiswettbewerben am 28. Juni in Wetschen fahren, so Schötz. Bei den Erwachsenen siegte die erste Mannschaft der Ortsfeuerwehr Aschen. Erstmals wurden auch Pokale für die schnellsten Zeittakte vergeben. Die vier Trophäen teilten sich Aschen und Sankt Hülfe.

Die Jugend, für deren Betreuer Frank Schötz ein paar Extra-Streicheleinheiten parat hatte, bot insgesamt 14 Gruppen auf. „Eine tolle Beteiligung“, befand Andre Schulz. Und dass der Nachwuchs auch noch ein „sensationelles Ergebnis“ hinlegte, erfreute den Stadtjugendfeuerwehrwart ganz besonders. Immerhin hatten bei der Jugend zehn Teams die „Schallmauer“ von 400 Punkten durchbrochen. Die schon beim Kreisjugendfeuerwehrtag in Rehden gezeigten Spitzenleistungen seien also keine Eintagsfliegen gewesen, so Schulz weiter. „Ich bin stolz auf euch und stolz auch darauf, euer Stadtjugendfeuerwart zu sein.“

Die Jugend hatte sich in ihrem Wettbewerb mit dem B-Teil des Bundeswettbewerbs der Deutschen Jugendfeuerwehr auseinander gesetzt. Dabei wurde ein 400-Meter-Lauf mit Hindernissen verlangt. Traditionsgemäß kamen hier die Schiedsrichter aus der Gemeinde Rehden. Sie hatten gleich zwei Gruppen auf dem ersten Platz gesetzt: Heede IV und Aschen I.

Feuerwehr-Wettbewerb in Heede

Sowohl bei der Jugend als auch bei den Erwachsenen floss am Freitagabend der Schweiß in Strömen – kein Wunder bei den hochsommerlichen Temperaturen. Ganz zielstrebig wurde dann auch, durchaus nachvollziehbar, der nächste „Löschangriff“ gestartet – an der Theke.

rdu

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