Bei Feiern Platz für bis zu 400 Gäste

Neue Festhalle mit 900 Quadratmeter großem Saal in Diepholz eröffnet

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Waldemar Ostertag vor seiner neuen Festhalle in Diepholz am Junkernhäuser Weg.

Diepholz - Von Eberhard Jansen. Kronleuchter an der Decke, Stühle in Gold und Dunkelrot, helle Wände, Fußboden in Marmoroptik: So präsentiert sich der Saal der neuen Festhalle, die am Junkernhäuser Weg im Westen von Diepholz entstanden ist. Bauherr und Betreiber ist Waldemar Ostertag. Er besitzt bereits seit zehn Jahren in Belm eine ähnliche Halle für Feiern.

Seine Familie kam vor 25 Jahren als Aussiedler aus Kasachstan zunächst nach Osnabrück. Seit 20 Jahren betreibt sie in Diepholz am Willenberg einen Laden für osteuropäische Lebensmittel.

Die neue Diepholzer Festhalle hatte ihre Premiere am vergangenen Samstag, als die Abiturienten der Graf-Friedrich-Schule dort ihren Abi-Ball mit etwa 350 Teilnehmern feierten. Gerade rechtzeitig dazu war die Halle fertig geworden – nach zehn Monaten Bauzeit.

Der Festsaal ist 900 Quadratmeter groß. Bei Feiern mit Tischrunden oder -reihen und Tanzfläche ist Platz für bis zu 400 Gäste. Bei Versammlungen oder ähnlichen Veranstaltungen mit Stuhlreihen finden bis zu 600 Besucher Platz, erklärte Waldemar Ostertag im Gespräch mit unserer Zeitung. Für kleine Personengruppen sollen noch mobile Trennwände angeschafft werden. Die Theke im Saal ist acht Meter lang.

Neben dem 45 mal 20 Meter großen Saal, Toiletten, Garderobe und Nebenräumen gibt es in dem Gebäude eine Küche, die aber nur zur Vorbereitung von Buffets und ähnlichen Arbeiten genutzt wird. „Gekocht wird hier nicht“, sagte der Festhallen-Inhaber. Für das Catering habe er einen bewährten Betrieb aus dem Raum Osnabrück als Partner.

Ihre Premiere hatte die neue Diepholzer Festhalle, in der bei Feiern bis zu 400 Gäste Platz finden, mit dem Abi-Ball der Graf-Friedrich-Schule. - Foto: Jansen

Für DJs oder kleine Bands ist eine mobile Bühne da, die je nach Wünschen der Einladenden an unterschiedlichen Stellen im Saal platziert werden kann.

Vor dem Gebäude hat Waldemar Ostertag – wie von der Stadt Diepholz als Genehmigungsbehörde vorgeschrieben – 67 Parkplätze geschaffen, hinter der Halle sind sieben weitere für Personal. „Bei Hochzeiten reicht das aus“, sagte Ostertag, dessen Sohn Daniel sich schwerpunktmäßig um den Betrieb der neuen Diepholzer Festhalle kümmert. Die ersten Buchungen hat Ostertag schon – so wird dort am 14. Juli die erste Hochzeit gefeiert. In einigen Monaten will der Inhaber einen „Tag der offenen Tür“ mit einer offiziellen Einweihung veranstalten.

Seine etwas kleinere Festhalle in Belm habe sich bewährt, sagte Waldemar Ostertag. Deshalb habe er sich entschlossen, auch eine Halle in Diepholz zu bauen. Den Handel mit osteuropäischen Lebensmitteln, den die Ostertags auch in Belm betreiben, möchte die Familie aber nach und nach aufgeben. Sie will sich ganz auf den Festhallen-Betrieb konzentrieren.

Die Idee, an der Festhalle in Diepholz auch Übernachtungszimmer für Gäste zu bauen, ist nicht vom Tisch, sondern plant Waldemar Ostertag weiter. In Belm bietet er 15 Zimmer an.

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