MIt Bäckerei, Blumengeschäft und Zeitschriftenladen

Famila-Markt: Eröffnung am 15. März

Am 15. März ist Eröffnung. Am rückwärtigen Teil des neuen Diepholzer Famila-Marktes sind schon beleuchtete Firmenschilder installiert.
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Am 15. März ist Eröffnung. Am rückwärtigen Teil des neuen Diepholzer Famila-Marktes sind schon beleuchtete Firmenschilder installiert.

Diepholz – Den Termin hat der Betreiber – die Handelsgruppe Bartels-Langness (Kiel) – nun offiziell bestätigt: Am Montag, 15. März, eröffnet der neue Diepholzer Famila-Markt östlich des Bahnhofs am Groweg. Die Öffnungszeiten sollen dann von 7 bis 21 Uhr sein.

„Jetzt werden die Regale aufgestellt und die ersten Waren eingeräumt“, erklärte eine Firmensprecherin am Montag gegenüber unserer Zeitung. Auch im Außenbereich und an der Fassade sind noch Handwerker- und Baufirmen aktiv. Die Arbeiten seien im Zeitplan. Vor dem Haupteingang bekommt der neue Famila-Markt 200 Kundenparkplätze. 60 davon sind überdacht.

Der neue Famila-Markt wird etwa 40 000 Artikel im Angebot haben. 60 Mitarbeiter stellt das seit 125 Jahren bestehende, inhabergeführte Familienunternehmen Bartels-Langness nach eigenen Angaben für seinen neuen, 3 000 Quadratmeter großen Diepholzer Markt ein: „Von Vollzeit bis Aushilfen“, so eine Unternehmenssprecherin. Bei der Stellenbesetzung habe es keine großen Probleme gegeben.

Fläche für Friseur noch frei

Im Eingangsbereich des Marktgebäudes ist Platz für kleine, eigenständige Geschäfte. Hier eröffnet laut der Famila-Sprecherin die Bäckerei Kiepenkerl mit einem Café, das aber zunächst wegen der Corona-Vorschriften noch nicht nutzbar sei. Zudem gibt es im neuen Famila ein Geschäft für Zeitschriften und Tabakwaren mit Lotto und Post-Service. Blumen werden im Geschäft „Zaubergarten“ in dem neuen Gebäude angeboten. Frei sei bislang noch eine Fläche für einen Friseurbetrieb.

Famila: Leicht zu verwechseln

Famila-Nordost der Bartels-Langness Handelsgesellschaft hat mehr als 80 Famila-Märkte. Das in Kiel ansässige Unternehmen wird leicht verwechselt mit Famila-Nordwest, das zur Bünting-Gruppe im ostfriesischen Leer gehört und unter anderem die Famila-Märkte in Vechta und Damme betreibt. Beide Unternehmen haben mit Famila gemeiname Wurzeln, sind aber heute völlig getrennt.

Als Gesamt-Investitionssumme für den neuen Diepholzer Famila inklusive Parkplätzen hatte das Unternehmen etwa 15 Millionen Euro genannt.

Bauarbeiten im Januar 2020 gestartet

Die Bauarbeiten hatten im Januar 2020 begonnen. Der Rat der Stadt Diepholz hatte im März 2019 den sogenannten „Vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 94 Groweg“ beschlossen, der den Bau des Famila-Marktes vorsieht. Dafür stimmten seinerzeit CDU, FDP und Bürgermeister Florian Marré. SPD und Bündnis 90/Grüne waren dagegen.

Bereits im Jahr 2014 hatte das Kieler Handelsunternehmen Bartels-Langness geäußert, einen Famila-Markt in Diepholz bauen zu wollen. Das Land Niedersachsen hatte das Vorhaben, den Markt östlich der Bahnlinie zu bauen, im April 2017 gestoppt. Die seinerzeitige Begründung: Der von der Stadt Diepholz angestrebte Bebauungsplan, der einen großen Supermarkt vorsieht, könnte nach Auffassung des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gegen Ziele des Landesraumordnungs-Programms verstoßen. Danach hatte Bartels-Langness die Pläne für den Famila-Markt in Diepholz überarbeitet, die geplante Verkaufsfläche verkleinert und den zunächst möglichen zweiten Fachmarkt gestrichen. Das Gebäude wurde im Plan gedreht: Der gläserne Eingangsbereich ist nun in Richtung Bahnhof.

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