Unterschiedlichste Fahrzeuge waren ausgestellt

234 Fahrzeuge beim Benefiz-Opel-Treffen zugunsten krebskranker Kinder

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Sarina Neumann aus Barver ist eingefleischter Opel-Fan. Beim Treffen in Aschen zeigte sie ihren gelben „Krümel“, einen neuen Opel Astra OPC mit 280 PS. 

Aschen - Von Eberhard Jansen. Sarina Neumanns ganzer Stolz ist sonnengelb. Er hat 280 PS und heißt „Krümel“. Ihr neuer Opel Astra OPC fällt nicht nur durch seine Farbe auf, sondern auch durch seine sportliche Ausstattung. Die 48-jährige Besitzerin aus Barver nahm in einer lockeren Gruppe am großen Opel-Treffen am Wochenende in Aschen teil. 234 Fahrzeuge mit dem Blitz im Markenemblem waren dort zu sehen.

Getunt, speziell lackiert oder wie vom Band, Oldtimer oder nagelneu: Auf der Wiese in der Nähe des Heimatmuseums, die der Reit- und Fahrverein Aschen dem Opel-Club „Tuning-Freunde Cuxland“ für die Benefiz-Veranstaltung zur Verfügung gestellt hatte, waren die unterschiedlichsten Fahrzeuge ausgestellt. Die Besitzer reisten meist in Gruppen oder fest organisierten Clubs an, unter anderem aus dem Ruhrgebiet, aus dem Raum Hannover, von der Nordsee und – mit der weitesten Anreise – aus dem Raum Berlin.

Alle taten etwas für einen guten Zweck: Den Erlös aus den Teilnahmegebühren spenden die „Tuning-Freunde Cuxland“ – wie schon nach ihren beiden vorangegangenen Opel-Treffen in Vechta – der „Elterninitiative Kinderkrebs nördliches Emsland und Umgebung“, mit der der Club bei einer Oldtimer-Veranstaltung in Bremen in Kontakt gekommen war.

Chris Heider, Vorsitzender der „Tuning-Freunde Cuxland“, die das Benefiz-Treffen organisiert hatten, kam mit seinem Opel Tigra nach Aschen. 

Christopher „Chris“ Heider, Vorsitzender des veranstaltenden Clubs, wohnt wie auch sein Vize Daniel Busse in Drebber. Aus beruflichen Gründen ist er aus dem Landkreis Cuxhaven dorthin gezogen. Seine Leidenschaft für die Marke Opel hat er ebenso mitgebracht wie seine alte, 2006 gegründete Gemeinschaft „Tuning-Freunde Cuxland“. Diese Opel-Fans haben inzwischen auch Mitglieder aus dem Raum Diepholz.

Dass der Erlös des Opel-Treffens krebskranken Kindern zugute kommt, basiert auf einem persönlichen Schicksalsschlag. Chris Heiders Mutter erkrankte mit 53 Jahren an Krebs und starb kurz darauf. Ihr Sohn möchte nun Kindern mit dieser Erkrankung helfen. Bei den beiden ersten Opel-Treffen des Clubs, die in Vechta stattfanden, kamen jeweils hohe vierstellige Spenden-Beträge zusammen. Die Höhe der Spende aus dem Benefiz-Treffen 2018 wird noch ausgerechnet.

Opeltreffen Aschen

 © Eberhard Jansen
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In Aschen haben die Opel-Freunde nach eigenen Worten nicht nur bessere Platzverhältnisse als in Vechta vorgefunden. „Hier ist auch die Unterstützung viel größer“, freute sich Chris Heider im Gespräch mit unserer Zeitung. Heimatverein Aschen, Reit- und Fahrverein und Schützen: Alle halfen den Organisatoren der Benefiz-Veranstaltung.

So durften die Teilnehmer auch die Toiletten des Heimatvereins benutzen, als es am Samstag Probleme mit dem Toilettenwagen auf dem Platz gab.

Der Starkregen am frühen Samstagabend richtete keine großen Schäden an, er sorgte hingegen für eine willkommene Abkühlung. Lediglich einige Pavillons zeigten sich als nicht optimal gesichert. Die Teilnehmer des Opel-Treffens fanden bei dem nassen Ereignis Schutz in ihren Zelten und Wohnwagen oder im Festzelt. Nur wenige fuhren nach Hause.

Am Sonntagvormittag wurden bei der Siegerehrung etwa 150 Pokale verteilt. Bewertet wurden nicht nur die Fahrzeuge, sondern auch Ergebnisse von Spielen auf dem Platz. Am Mittag traten viele der Opel-Freunde ihre Heimreise an. Nach einem Wochenende unter Gleichgesinnten, mit viel Spaß und für einen guten Zweck.

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