„Fahrkarten“ für 20 Cent / Wohltätigkeits-Minigolf-Turnier bringt 700 Euro / Mehr als 50 Teilnehmer am Start

Am „Rohrhügel“ klingelt die Kasse

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Carsten Tellbach (Stadtteilladen) und Ingrid Arendt (AkzepTanz) freuten sich über die 700-Euro-Spende, die ihnen vom Vorsitzenden des Diepholzer Bahnengolf-Clubs, Friedrich Möller (r.), nach dem Turnier überreicht wurde.

Diepholz - Beim traditionellen Promi-Golfen auf der Anlage des Bahnengolf-Clubs (BGC) Diepholz im Müntepark kamen 700 Euro zusammen. Allein 680,80 Euro brachten das Golfen – für jeden Schlag, der das Ziel verfehlte, mussten 20 Cent berappt werden – und der Verkauf von Getränken, Kuchen, Bratwurst und Eis ein. Der Bahnengolf-Club rundete den Betrag auf 700 Euro auf.

Der Erlös ging dieses Mal an den Verein „Stadtteilladen“ (vertreten durch Carsten Tellbach) sowie das Projekt „AkzepTanz“ (Ingrid Arendt), das unter anderem bei der Eingliederung von Familien mit Migrationshintergrund hilft.

Besonders stark vertreten war der Diepholzer Tennis-Club, der beim befreundeten Nachbarverein mit 15 Spielerinnen und Spielern aufkreuzte. Schon bald mussten Dieter Tintelnot und Co. feststellen, dass ein kleiner (Bahnen)Golfball anders reagiert als die vertraute Filzkugel beim Tennis. „Schusstechnik. Noch lernfähig,“ deckte Volker Jürgens schonungslos Mängel der Tenniscracks auf. Dennoch: „Trotz zahlreicher Fahrkarten hat es Spaß gemacht. Und ist ja auch noch für einen guten Zweck.“

So sah das auch Friedhelm Koester vom Schützenverein Aschen. „Feine Sache. Ich komme gerne hier her.“ Er lobte, wie viele andere Akteure auch, die freundliche Aufnahme beim Bahnengolf-Club.

Das Schützenkorps Diepholz machte zum ersten Mal mit und landete gleich einen Volltreffer. Mit Till Schulze (33 Schläge), Carsten Brüning (39) und Bernd Brüning (40) kamen die drei Erstplatzierten vom Schützenkorps Diepholz.

Siegfried Noß (Heimatverein, Verkehrswacht, Hospizverein) entpuppte sich ebenfalls als versierter Bahnengolfer und schaffte sechs Asse. Das heißt, dass er auf sechs Bahnen den Ball mit einem Schlag einlochen konnte.

Die meisten „Ottos“ purzelten auf dem so genannten „Rohrhügel“. Auf dieser schweren Bahn – eine von 18 – schafften es längst nicht alle Teilnehmer, den Ball mit maximal sechs Schlägen ins Ziel zu befördern. Hier klingelte die Kasse.

Zu dem schon traditionellen Wohltätigkeits-Minigolf-Turnier hatten Bürgermeister Dr. Thomas Schulze und der Vorsitzende des BGC Diepholz, Friedrich „Fiddi“ Möller, rund 50 Teilnehmer – Vertreter unter anderem aus Politik, Wirtschaft, Vereinen, karitativen Organisationen – willkommen geheißen. Damit sei sein Verein an Grenzen gestoßen. „Oder wir müssen zwei Turniere veranstalten,“ so Möller.

Bei der Siegerehrung nach etwa drei Stunden bedankte sich Dr. Schulze bei den „Anleitern“ des BGC Diepholz, „die uns gezeigt haben, wie es richtig geht“. Die gepflegte Bahnengolf-Anlage sei ein schöner und beliebter Anlaufpunkt in Diepholz, der durch den neuen Wasserspielplatz gleich nebenan noch aufgewertet worden sei.

Dem Wohltätigkeits-Turnier schloss sich das ebenfalls schon traditionelle „Nachtgolfen für Jedermann“ an.

rdu

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