Erstes Buch mit Luftbildern des Diepholzers Peter Merk erschienen

Außergewöhnliche Fotos aus dem Flugzeug

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Vor dem Tower seines Heimatflugplatzes Diepholz-Dümmerland: Peter Merk mit seinem ersten Bildband „Das Oldenburger Land von oben“.

Diepholz - Wenn Peter Merk in die Luft geht, hat er stets seine Kamera dabei. Der Diepholzer Hobbyflieger hat sich in den vergangenen Jahren zu einem versierten Luftbild-Fotografen entwickelt. Unsere Zeitung hat bislang mehr als 300 seiner Fotos aus der Region veröffentlicht. Jetzt hat Peter Merk seinen ersten Bildband herausgebracht. Dazu war der 63-Jährige in den westlichen und nordwestlichen Nachbarkreisen unterwegs. Titel des Buches: „Das Oldenburger Land von oben“.

Der 168 Seiten starke Band ist im Sutton Verlag (Erfurt) erschienen, der auf den Diepholzer Luftbildfotografen aufmerksam geworden war und ihm den Auftrag für das Buch erteilte.

Nach ersten Gesprächen vor einem Jahr machte sich Peter Merk im Sommer und Herbst 2014 ans Werk. In drei Flügen überquerte er im Motorsegler die Landkreise Vechta, Cloppenburg, Oldenburg, Ammerland und Friesland sowie die kreisfreien Städte Oldenburg und Wilhelmshaven. Etwa 1500 Bilder aus der Vogelperspektive sind dabei entstanden. 200 davon sind in dem Buch „Das Oldenburger Land von oben“ in hochwertiger Qualität gedruckt.

„Das schwierigste war die Bild-Auswahl. Und im Nachhinein zu erkennen, was ich da fotografiert hatte“, berichtet Peter Merk. Alle Bilder hat er nach akribischen Recherchen mit informativen Kurztexten versehen – mit Ausnahme der vorderen Umschlag-Innenseite, die den kompletten Dümmer mit Blick bis auf das Wiehengebirge zeigt.

Das Vorwort des Buches schrieb Eberhard Jansen, Redaktionsleiter des Diepholzer Kreisblattes (Mediengruppe Kreiszeitung), das Merks Bilder nach wie vor gern veröffentlicht. „Peter Merk hat ein Gespür dafür entwickelt, wie aus einem Flugzeug heraus außergewöhnliche Bilder entstehen können. Ob Ortskerne, Felder und Seen, teils versteckt liegende Bauwerke, die Küste oder fliegende Kraniche: Peter Merk hält sie in beeindruckender Weise fest“, schreibt Jansen: „In der Redaktion unserer Zeitung wird der Diepholzer anerkennend ,Das fliegende Auge‘ genannt. Leser dieses Buches werden schnell erkennen, warum diese Wertschätzung gerechtfertigt ist.“

Peter Merk startet zu seinen Foto-Flügen auf dem Flugplatz Diepholz-Dümmerland (fdd). Er lernte bereits mit 14 Jahren das Segelfliegen. Die Pilotenlizenz erwarb er mit 17 Jahren, seit seinem 18. Lebensjahr darf er auch Motorsegler fliegen. Mit 19 Jahren bestand der heute 63-Jährige die Prüfung als Fluglehrer für Motorsegler und Segelflieger. Seither hat der selbstständige Steuerbevollmächtigte tausende Stunden in der Luft verbracht.

In seiner Eigenschaft als Luftbild-Fotograf hat der Diepholzer bereits den nächsten Auftrag des Erfurter Sutton-Verlages: Merk fotografiert für seinen zweiten Bildband in den nächsten Monaten die Weser von Hann. Münden, wo sich die beiden Quellflüsse Werra und Fulda vereinigen, bis zur Mündung bei Bremerhaven.

dk

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