„Erster Spatenstich“ für das neue Baugebiet

Mit „Autobahnanschluss“

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Links neben – beziehungsweise westlich – der „Öko-Siedlung“ in Heede entsteht das Baugebiet Lange Wand 2. Die Anordnung der Erschließungsstraße ist schon erkennbar.

Heede - Der Bagger einer heimischen Baufirma hat zwar schon die Grundlagen für die Erschließungsstraßen geschaffen, doch symbolisch erfolgte erst gestern Vormittag der „erste Spatenstich“ für das neue Baugebiet „Lange Wand II“ in Heede.

Zu dem traditionellen Akt begrüßte Michael Klumpe als allgemeiner Vertreter des Diepholzer Bürgermeisters Vertreter von beteiligten Firmen, von Politik und Verwaltung.

Dann griffen er, der Heeder Ortsvorsteher Werner Scharrelmann und der Vorsitzende des städtischen Ausschusses für Stadtentwicklung, Planung und Umwelt, Gerhard Albers, zur Schaufel.

39 Baugrundstücke werden in den neuen Gebiet entstehen, das sich westlich an das „Öko-Baugebiet“ Lange Wand anschließt.

Der überwiegende Teil der Grundstücke sei schon reserviert, eine „zweistellige Zahl“ aber noch zu erwerben, sagte Michael Klumpe, ohne eine konkrete Zahl zu nennen.

Die Grundstücksgrößen variieren zwischen 650 und 1200 Quadratmetern. Die ökologische Bauweise wie in dem seit den 1990er Jahren bestehenden Nachbargebiet „Lange Wand“ ist in dem vier Hektar großen Gebiet „Lange Wand II“ nicht vorgeschrieben.

Klumpe betonte, dass die Telekom Glasfaserkabel bis an die Hausanschlüsse verlege. „Lange Wand II“ sei somit das erste Diepholzer Baugebiet mit (Daten-)Autobahnanschluss.

In dem neuen Baugebiet werden 900 Meter Regenwasserkanal und 780 Meter Schmutzwasserkanal verlegt. In der Nähe des Kirchweges ist ein Regenrückhaltebecken angelegt.

Die Haupterschließung erfolgt vom Kirchweg aus. Nahezu alle Grundstücke werden in dem Gebiet von Norden her erschlossen, so dass Gärten nach Süden hin angelegt werden können.

Wenn das Wetter mitspielt, ist die Gesamterschließung zum zweiten Quartal 2016 fertig, so dass dann mit dem Bau der Wohnhäuser begonnen werden kann.

Eigentlich sollte das Gebiet „Lange Wand II“ schon viel früher bebaut werden. Doch bei der vorgeschriebenen archäologischen Untersuchung im Vorfeld waren Scherben und anderen historische Gegenstände gefunden worden, die auf eine Besiedlung des Bereiches bereits in der Zeit um Christi Geburt hindeuteten.

Die weitergehenden Untersuchungen und Sicherungen von Fundstücken verzögerten das Verfahren um fast ein Jahr.

ej

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