Erste „Diepholzer Gespräche“: 50 Teilnehmer und Ulrich Walter als Referent

Nachhaltigkeit: Viel Aufwand und viel Erfolg

„Lebensbaum“-Chef Ulrich Walter hielt gestern bei den ersten Diepholzer Gesprächen“ den Vortrag „Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktor im Mittelstand“.
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„Lebensbaum“-Chef Ulrich Walter hielt gestern bei den ersten Diepholzer Gesprächen“ den Vortrag „Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktor im Mittelstand“.

Diepholz - Von Eberhard Jansen. Nachhaltigkeit bedeutet Aufwand. Welchen großen Aufwand die Diepholzer Ulrich Walter GmbH („Lebensbaum“) betreibt, um die Bio-Qualität ihrer Produkte – Tee, Kaffee, Gewürze – zu sichern, gleichzeitig soziale Verantwortung gegenüber Lieferanten in aller Welt zu übernehmen, Umweltschutz zu betreiben und den Betrieb wirtschaftlich zu führen, erläuterte gestern Firmenchef und -gründer Ulrich Walter im Soldatenheim „Haus Herrenweide“.

Dorthin hatten die Diepholzer Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing (Wista), die Bundeswehr und die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (EAS – Betreiber der Soldatenheime) zu den ersten „Diepholzer Gesprächen“ eingeladen. Diese Nachfolgeveranstaltung des Diepholzer „Business-Frühstücks“ besuchten etwa 50 heimische Geschäftsleute und Vertreter von Institutionen und damit etwa so viele wie die nach fast fünf Jahren eingestellte Vormittagsveranstaltung. Mit Blick auf den Beginn um 17 Uhr haben die neuen, stets etwa einstündigen „Diepholzer Gespräche“ den Untertitel „Mehr wissen ab 5.“

Über das Erfolgsrezept der Ulrich Walter GmbH, die neben seiner Marke „Lebensbaum“ auch für die Marke „Alnatura“ produziert, wissen die Teilnehmer nun viel mehr. Walter berichtete in seinem Vortrag „Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktor im Mittelstand“ ausführlich von seinem vor 36 Jahren gegründeten Unternehmen mit heute 200 Mitarbeitern (inklusive der Kaffeerösterei in Gronau) und einem für dieses Jahr angepeilten Umsatz von 66 Millionen Euro. Im Bio-Bereich ist die Diepholzer Firma nach eigenen Angaben Marktführer bei Gewürzen, Tee und Kaffee. Dieser Erfolg basiert auf einem umfangreiche Managementsystem und einer Qualitätssicherung „vom Feld bis zum Regal“. Als eine Grundlage dient das „Lebensbaum-Partner-System“, das unter anderem Handlungsgrundsätze als Grundlagen für Verträge vorsieht, die regelmäßig überprüft werden. Das schafft Vertrauen – auch für die Kunden.

Die nächsten „Diepholzer Gespräch“ im „Haus Herrenweide“ sind am Dienstag, 20. Oktober, kündigte der Diepholzer Wirtschaftsförderer Bernd Öhlmann an. Dann berichtet Brigadegeneral Michael Vetter, Kommandeur des Logistikzentrums der Bundeswehr in Wilhelmshaven, über die umfangreichen Logistik-Aufgaben in der Bundeswehr. Vetter ist Diepholzer Bürger.

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