Antje Veltkamp zu Besuch in Diepholz

Erinnerungen an Kindheit im Niedersachsenhaus

Besuch im Niedersachsenhaus: Antke Veltkamp, Tochter des früheren Landrats, mit ihrem Mann – dem ehemalige Weltklasse-Schwimemr Michael Kraus (2. von rechts) – sowie Ralf Nüßmann (links) und Jörg Fenker. - Foto: Nüßmann

Diepholz - Da kamen viele Erinnerungen hoch: Antje Veltkamp, Tochter des früheren Landrates, hat auf der Rückfahrt vom Urlaub die Kreisstadt Diepholz mit ihrer Familie besucht. Ihr Ziel war das Niedersachsenhaus des Landkreises Diepholz. Antje Veltkamp hat in diesem alten Gebäude die ersten Jahre ihrer Kindheit verbracht.

Die Besichtigung möglich machten der stellvertretende Leiter der Liegenschaften beim Landkreis, Jörg Fenker (Rehden), und der langjährige Berater der Familie, Ralf Nüßmann (Rehden).

Antje Veltkamp lebt mit ihrer Familie in Gladbeck und ist verheiratet mit dem Schwimmer Michael Kraus.

Michael Kraus gelang bei den Schwimmweltmeisterschaften 1975 der Durchbruch in die Weltklasse. Er wurde Sechster auf der 200-Meter-Schmetterling-Strecke und gewann mit der 4x100 Meter Lagenstaffel die Silbermedaille. Ein Jahr später gewann er mit der deutschen 4x100-Meter Lagenstaffel bei den Olympischen Spielen in Montreal die Bronzemedaille. Bei den Europameisterschaften 1977 wurde er über 200-Meter-Schmetterling Europameister. Von 1974 bis 1980 gewann er bei sieben aufeinander folgenden deutschen Schwimmmeisterschaften den Titel auf der 200-Meter-Schmetterlings-Distanz, berichtet Ralf Nüßmann.

Der Vater von Antje Veltkamp, Udo Veltkamp, war von 1941 bis 1943 Landrat im Landkreis Grafschaft Diepholz, von 1950 bis 1959 Stadtdirektor der Stadt Diepholz und von 1959 bis 1976 wieder Landrat im Landkreis Grafschaft Diepholz. In der zweiten Amtszeit wurden die Kinder Antje und Cord geboren und haben die ersten Lebensjahre im Niedersachsenhaus gelebt. Ihre Mutter Dr. Aenne Veltkamp war ebenfalls Juristin und lebte die letzten Jahre in Bad Iburg.

Gleich zu Beginn der Besichtigung verriet Antje Veltkamp einige spannende Geheimnisse: Wie man ohne Schlüssel ins Haus kommt und dass man die Treppe von oben bis unten wunderbar herunterrutschen kann. Ihre jüngste Tochter Charlotte Aenne konnte danach den Blick nicht mehr von der Treppe nehmen. Es hätte sie schon sehr gereizt die Treppe herunter zu rutschen. Der Mutter schien es ab zu gefährlich.

Am Ende der Besichtigung durften die beiden Kinder Katharina, Charlotte Aenne und ihre Freundin noch in den Glockenturm steigen. Dort war das Lieblingsversteck von Antje Veltkamp.

Am Ende der Besichtigung ging es in das benachbarte Kreishaus. Dort hatte Jörg Fenker noch ein Suchspiel vorbereitet. Die Kinder sollten ihren Opa auf den Fotos entdecken. Dies war nicht sehr schwierig, weil der Opa ihrem Onkel Cord doch sehr ähnlich sieht, schreibt Ralf Nüßmann in seinem Bericht.

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