Erfolgreiches Pop- und Gospelkonzert der Chor-Kreisgruppe Diepholz

Eigens gegründeter Projektchor stimmt 100 Zuhörer ein

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Der für das Pop- und Gospelkonzert im Diepholzer Theater eigens gegründete Projektchor mit Silke Husmann (rechts) und Leta Henderson (links).

Diepholz - Alle zwei Jahre gibt es im Diepholzer Theater etwas Besonderes: das Pop- und Gospelkonzert der Chor-Kreisgruppe Diepholz. So zeigten auch am vergangenen Sonntag verschiedene Chöre ihr Können in den unterschiedlichsten Musikbereichen – von Pop über Gospel bis zum Schlager.

Zu diesem Konzert war vor den Sommerferien eigens ein Projektchor unter Leitung von Kreisgruppenchorleiterin Leta Henderson gegründet worden. An unterschiedlichen Orten – unter anderem beim Seniorennachmittag des Diepholzer Großmarktes im großen Festzelt – traten Mitglieder des Projektchores auf, um für das Konzert zu werben.

Das scheint sich gelohnt zu haben, denn die Vorsitzende der Chor-Kreisgruppe Diepholz, Silke Husmann (Drebber), konnte mehr als 100 Besucher im Theater der Stadt Diepholz begrüßen.

Den Anfang machte der Projektchor mit dem bekannten Schlager „Im Wagen vor mir fährt ein junges Mädchen“ und stimmte das Publikum damit auf das kurzweilige Programm des Nachmittages ein.

„So bunt wie der Bogen unserer Bühnendekoration, so bunt ist auch unser heutiges Programm, freuen Sie sich also auf ein unterhaltsames Konzert“, begrüßte Silke Husmann als Vorsitzende der Chor-Kreisgruppe Diepholz die Zuhörer.

Die Chöre „Gemischt for fun“ Rehden und „Gemischter Chor Bramstedt“ machten unter der Leitung von Gudrun Michalski gemeinsam schwungvoll weiter: „Hakuna Matata“ – was übersetzt so viel heißt wie „keine Sorgen“ – entführte die Zuhörer nach Afrika zum „König der Löwen“.

Die Balladen „Woman in Love“ von Barry und Robin Gibb sowie „Jar of hearts“ von C. J. Perri sorgten für Gänsehautfeeling, bis das Lied „Altes Fieber“ von den „Toten Hosen“ die Zuhörerschaft zum Mitrocken einlud.

Es war für viele eine Freude zu sehen und zu hören, wie viele Generationen diese beiden Chöre vereinen, die von ihrer engagierten Chorleiterin einmal mehr zu Höchstleistungen motiviert werden konnten.

Begleitet wurden die Sänger von Dr. Mathias Henseleit am Klavier.

Popchor-Medley

zum Mitklatschen

Es folgte im Programm der „Popchor Wagenfeld“ unter Leitung von Leta Henderson die gleichzeitig Kreisgruppen-Chorleiterin ist. Der Popchor besteht seit 15 Jahren und präsentierte neben dem neu einstudierten „Skyfall“ von Paul Epworth, dem bekannten „Halleluja“ von Leonard Cohen und „Ein Kompliment“ von M. Brugger ein Pop-Medley mit Songs aus 15 Jahren Wagenfelder Popchor-Geschichte – arrangiert von Leta Henderson.

Spätestens jetzt blieb keiner mehr ruhig auf den Sitzen. Zum Klatschen und Mitsingen bot das Medley jede Menge Anlass.

Durch seine Choreographien verlieh der Popchor Wagenfeld seinen Liedern wie gewohnt eine besondere Note. Die Sängerinnen präsentierten ihre Lieder vollkommen auswendig – eine starke Leistung.

Die Moderatoren an diesem Nachmittag, Silke Husmann und Leta Henderson, kündigten nach der Pause den „Kleinen Chor Wetschen“ an.

Dieser hatte sich eine kleine Band als Begleitung mitgebracht: Vera Hobeck an der Flöte, Ellen Agarius-Lücking an der Gitarre, Michael Bothur am Bass und Bernd Ritter an den Percussion-Instrumenten. Unter der erfahrenen Leitung von Ria Rehm klappte das Zusammenspiel hervorragend, so dass das Publikum sich genussvoll in die Zeit der Oldies mitnehmen lassen konnte. Mit „Let's twist again“ von Dave Appel, „Come on and sing“ von Achim Reichel und „California dreamin“ von J. und M. Phillips sowie „Wir singen mit der ganzen Welt“ (R. Greenaway) zeigte der Kleine Popchor Wetschen gekonnt, dass es sich hierbei mehr um „Goldies“ als um „Oldies“ handelt.

Mit dem Lied „Mambo“ von Herbert Grönemeyer gelangte der Chor wieder zur deutschen Popmusik, bevor er sich mit „Good Night, Ladies“ vom Publikum verabschiedete.

Als Gastchor für das Pop-und Gospelkonzert hatten die Verantwortlichen der Chor-Kreisgruppe Diepholz den Kirchenchor „Gospeltrain“ aus Wagenfeld unter Leitung von Claudia Kienz eingeladen.

Die Darbietungen der Sängerinnen und Sänger waren „Swing low, sweet Chariot“ von Wolfgang Teichmann und „I will follow him“ aus dem Film „Sister Act“. Beeindruckend, wie dieser kleine aber feine Chor, der als einziger an diesem Nachmittag a capella sang, seine Lieder mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele präsentierte.

Den Abschluss bildeten gemeinsam der „Gospeltrain“ und der „Popchor Wagenfeld“ – ebenfalls unter Leitung von Claudia Kienz. Leta Henderson begleitete am Klavier. Sie begeisterten das Publikum mit „Damit du Hoffnung hast“ und „All you need is love“ von den „Beatles“.

Zum Ende des Konzertes dankte Silke Husmann allen Helfern und Mitwirkenden, die zum Gelingen beigetragen hatten. Stellvertretend für die Sängerinnen und Sänger überreichte sie den Chorleiterinnen ein „süßes Dankeschön“.

fp

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