Ecology meets Sports

Enger Zusammenhang: Sport und Umweltbewusstsein

Der Seminarfachkurs von Sylke Teuteberg hatte Plakate angefertigt, auf denen Wissenswertes und Interessantes rund um den Dümmer zusammengefasst war. - Foto: Fricke

Diepholz - Naturschutz und ein gesunder Lebensstil sind beides wichtige und erstrebenswerte Ziele, doch haben sie auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu tun.

Dass dies allerdings doch der Fall ist und zwischen Sport und Umweltbewusstsein ein enger Zusammenhang besteht, zeigte ein Gemeinschaftsprojekt des Diepholzer Gymnasiums Graf-Friedrich-Schule Diepholz (GFS), des Diepholzer Agenda 21-Fördervereins, des Dümmer-Museums in Lembruch und des Naturschutzrings Dümmer. Unter dem Titel „Ecology meets Sports“ lernten die siebten Klassen der GFS auf besondere Art und Weise, wie sehr die beiden Themenbereiche zusammenhängen.

Geleitet wurde das Projekt von Kim Boning, die derzeit ihr freiwilliges ökologisches Jahr mit dem Schwerpunkt Sport an der GFS abschließt und die Veranstaltung als ihr Abschlussprojekt ins Leben rief. Für sie sei „Ecology meets Sports“ eine äußerst passende Zusammenführung mehrerer Tätigkeitsbereiche, denn neben ihrer Tätigkeit an der Graf-Friedrich-Schule nimmt sie außerdem regelmäßig Wasserproben aus der Hunte und Lohne und trainiert nebenbei die Jugend der Rudersparte der SG Diepholz.

Bei dem GFS-Projekt rund um Naturschutz und Sport konnte Schüler mit Hilfe von Dieter Tornow Wasserproben aus dem Dümmer und den verbundenen Flüssen analysieren. - Foto: Fricke

In Kooperation mit den Ruderern der SG und dem Seminarfachkurs „Naturpark Dümmer“ des elften Jahrgangs unter der Leitung von Sylke Teuteberg wurde den Siebtklässlern der GFS ein umfassendes Angebot ermöglicht: In der Sporthalle des Gymnasiums konnten sie sich mit Hilfe eines Quizbogens ausführlich über den Naturschutz der Dümmerregion informieren. Zu diesem Zweck hatte der Kurs von Sylke Teuteberg Plakate angefertigt, auf denen Wissenswertes und Interessantes zusammengefasst war. Außerdem konnten die Schülerinnen und Schüler unter der Anleitung von Dorothee Wibbing vom Dümmermuseum Wasser aus der Lohne mikroskopisch betrachten und dessen Zusammensetzung untersuchen. Dieter Tornow, der als Vorsitzender des Agenda 21-Fördervereins schon die Organisation des Projektes unterstützt hatte, half den siebten Klassen außerdem bei der Analyse von Wasserproben aus dem Dümmer und den verbundenen Flüssen.

Doch das Projekt umfasste noch mehr: Den sportlichen Aspekt lieferte die SG Diepholz Rudern unter der Leitung von Michael Meyer. Auch den Ruderern liege der Dümmer mit seinen Gewässern sehr am Herzen, so Boning; nutzten sie diese schließlich für ihren Sport. Um die Schülerinnen und Schüler eventuell ebenfalls für diesen zu begeistern, waren Mitglieder der SG mit ihren Rudergeräten erschienen und gaben den Siebtklässlern die Möglichkeit zum Training.

„Die Schüler sind alle sehr motiviert“, berichtete Kim Boning. Sie sei mit dem Projekt sehr zufrieden, auch bei den Schülern kam die Veranstaltung gut an.

Bei so viel intellektueller und sportlicher Betätigung durfte eine Stärkung nicht fehlen: Astrid Marner und ihr Seminarfachkurs mit dem Thema „Gesunde Schule“ sorgten während des Projektes für ein Büffet mit gesunden Speisen.

Insgesamt sei das Projekt ein „voller Erfolg“, so Kim Boning. Auch die Schülerinnen und Schüler des elften Jahrgangs hatten Spaß daran. „Es ist eine gute Sache“, berichtete eine Schülerin des Seminarfachkurses „Naturpark Dümmer“.

„Solche Veranstaltungen sind wichtig“, beteuerte dessen Leiterin Sylke Teuteberg, die an der Organisation ebenfalls maßgeblich beteiligt war: „Denn nur so – indem andere über das Thema lernen – können wir tagtäglich etwas für unsere Umwelt tun.“ - ef

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