Gänsetag in der Diepholzer Innenstadt

Einkaufen mit Geschnatter

Die Hauptdarsteller und Namengeber des „Gänsetags“.

Diepholz - Wenn „Models“ groß rauskommen wollen, dann müssen sie es in der Diepholzer Fußgängerzone geschafft haben – so scheint es zumindest bei der Diepholzer Gans zu sein. Wenn der Diepholzer Züchter Horst Johanning Anfang Dezember mit seinen Diepholzer Gänsen bei der Bundesschau der Rassegeflügelzüchter in Leipzig teilnehmen wird, dann werden mindestens drei der vier Tiere die Reise dorthin antreten, die gestern zum „Gänsetag“ auf dem „Laufsteg“ standen.

Großer Andrang herrschte bei der Tombola der Fördergemeinschaft.

Es war der letzte verkaufsoffene Sonntag des Jahres und Horst und Monika Johanning vom Herdbuchverein Diepholzer Gans hatten dazu wieder einen Informationsstand aufgebaut. Was ist das Besondere an der Diepholzer Gans, welche Geschichte steckt dahinter? Dazu gab es Schautafeln und Erklärungen. „Die sind ja ganz gut im Futter“, meinte einer mit dem Blick auf die prächtigen Tiere. „Die kriegen ja auch was Gutes vor den Schnabel“, entgegnete Horst Johanning lachend. Für die Kinder gab es Süßes, Mal-Utensilien und nicht zuletzt die Möglichkeit, mit Gänsefeder und Tintenfass zu schreiben.

Obwohl das nasskalte Wetter sicherlich den einen oder anderen Gänsetags-Besucher ferngehalten hat, die Tombola der Fördergemeinschaft Lebendiges Diepholz ist ein Dauerbrenner. Am Nachmittag, irgendwann zwischen 16 und 17 Uhr, gingen die Lose allmählich zur Neige, und die Schlange der Käufer vor der kleinen Losbude wurde nicht kürzer. „Die gehen gut weg“, freute sich Fördergemeinschafts-Vorsitzender Mark Kürble. Kein Wunder, es waren ja auch 200 Gänse in der Verlosung. Wer ein Gewinner-Los gezogen hatte, der konnte sich an der Gewinnausgabe „gleich um die Ecke“ eindecken. Gänse in bratfertigem Zustand, Daunenkissen, Gänseleberwurst und -schmalz gehörten zu den Gewinnen, die über den Tisch gingen. Und mancher Einkaufszettel in Diepholz wird demnächst auf Blöcken geschrieben, die mit einem Gänse-Symbol versehen sind – auch diese gab es als Preise.

Am anderen Ende der Fußgängerzone hatte die St. Nicolai-Kirchengemeinde zu einem Gemeindefest eingeladen, dort warteten ein Kuchenbuffet und frisch gebackene Waffeln. Am Abend sollte hier der Laternenumzug von Kindern durch die Stadt zum Schloss starten. 

sr

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