Zwölf Einsätze und ein Zeltlager

Ortsfeuerwehr Aschen blickt auf 2017 zurück: Eine unvergessliche Woche

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Die Feuerwehr-Führungskräfte mit den geehrten und beförderten Mitgliedern der Ortsfeuerwehr Aschen.

Aschen - Zwölf Einsätze hatte die Ortsfeuerwehr Aschen im vergangenen Jahr zu bewältigen, aber diese Zahl aus dem Jahresbericht 2017 von Ortsbrandmeister Stefan Göbberd ist wohl nicht die, die in der Erinnerung bleiben wird, sondern es sind eher Daten wie diese: 1 800 Gäste, 600 Helfer, 2 000 Meter Lichterkette, 1 000 Meter Stromkabel oder 288 selbst gebackene Torten – Statistik aus dem 37. Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr in Aschen.

„Das war wohl das größte, aufwendigste, anstrengendste, vielleicht auch das nasseste, aber mit Sicherheit das schönste Ereignis, das wir 2017 hatten“, sagte Göbberd bei der Jahreshauptversammlung im Saal bei Milbe. Es sei eine unvergessliche Woche für alle Beteiligten geworden.

Der Ortsbrandmeister dankte allen, die daran beteiligt waren, und gab ihnen ausdrücklich das Lob weiter, das er vielfach für die Ausrichtung gehört habe.

Und doch – es gab ein „Leben außerhalb des Zeltlagers“, denn Einsatz- und Übungsbetrieb gingen ja weiter. Die zwölf Einsätze gliederten sich auf in sechs technische Hilfeleistungen (drei Unfälle und drei Sturmschäden) sowie sechs Einsätze der nachbarschaftlichen Löschhilfe, bei denen die Aschener viermal nicht einzugreifen brauchten. Beim Kühlturmbrand in der Tierfrischmehlfabrik und beim Moorbrand im April war dann allerdings der volle Einsatz gefordert.

Daneben wurden 24 Dienste in der Ortsfeuerwehr durchgeführt, dazu kamen überörtliche Ausbildung und Übungen. Insgesamt etwa 3 000 Stunden wurden im Bereich Aus- und Weiterbildung geleistet.

Bei den Altpapiersammlungen sind in sechs Sammlungen wieder zwölf Container gefüllt worden.

Übernahme des neuen MTW als Highlight

Ein besonderes Ereignis war auch die Übernahme des neuen MTW, das als Transportmittel für die verschiedensten Einsatzbereiche kaum noch wegzudenken sei.

Wie Göbberd weiter berichtete, hat die Feuerwehr Aschen derzeit 53 aktive Kameraden (37 Männer und 16 Frauen), davon 21 Atemschutzgeräteträger. 24 passive Mitglieder und 17 Kameraden in der Altersabteilung.

Eine „starke Truppe“ ist auch die Jugendfeuerwehr, in der derzeit 25 Jungen und 25 Mädchen mitmachen, und über die Eike Althoff berichtete.

In die Aktivitäten der Altersabteilung gab Ludwig Meyer einen Einblick, den Bericht für die Wettbewerbsgruppe hielt Thomas Drewenings.

Am Kassenbericht von Monika Schwierking gab es keine Beanstandungen.

Die Wahlen waren eine klare Sache. Einstimmige Wiederwahl gab es für den stellvertretenden Ortsbrandmeister Uwe Mehrholz, Kassenwartin Monika Schwierking, stellvertretenden Kassenwart Wilhelm Paradiek und Atemschutzgerätewart Thomas Drewenings.

Ehrungen und Beförderungen

Die anschließenden Ehrungen und Beförderungen nahmen Horst Hoffschneider vom Kreisfeuerwehrverband und Stadtbrandmeister Frank Schötz vor.

Für 25-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurde Daniela Hain ausgezeichnet.

Über einen höheren Dienstgrad dürfen sich freuen: Janina Brockmann (jetzt Feuerwehrfrau); Rieke Brockmann, Maja Schaper, Miriam Mertl, Kaja Göbberd, Sören Meyer, Steffi Engemann und Julia Engemann (jetzt Oberfeuerwehrmann/-frauen); Sascha Wiegmann (jetzt Hauptfeuerwehrmann) und Heinrich Buck (jetzt 1. Hauptfeuerwehrmann).

Bei den Grußworten der Gäste kam Ortsvorsteher Wilhelm Paradiek nochmals auf das Zeltlager zurück und gab dem Ortsbrandmeister den Dank zurück: „Es braucht bei solchen Veranstaltungen jemanden, der den Hut aufhat und Stefan hat das mit Bravour gelöst.“

Für den Feuerwehrförderverein freute sich Vorsitzender Heinrich Buck daran, dass man die Neuanschaffung des MTW stemmen konnte.

Bürgermeister-Stellvertreter Gerhard Albers dankte den Feuerwehrleuten für ihren Einsatz mit den Worten: „Ich hoffe, dass ich Euch nicht brauche, aber ich bin froh, dass es Euch gibt.“

sr

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