„Ein Vorzeigeprojekt für uns“

Diepholz richtet erstmals Jugend-forscht-Regionalwettbewerb aus

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Dr. Heike Pabst (Wissenswerkstatt Metropolregion Nordwest, vorn v.l.), Doris Gerken (BBS Syke), Oliver Netzband (Landkreis Diepholz), Mareike Summe (Regionalwettbewerbsleiterin), Martin Waitz (ZF Friedrichshafen, hinten v.l.), Dennis Blum (BBZ Dr. Jürgen Ulderup), Mandy Peukert (Landkreis Diepholz) sowie Lars Buse und Dr. Timo Feierabend (GFS Diepholz, beide fehlen) bilden die Arbeitsgruppe Jugend forscht.

Diepholz - Von Marc Lentvogt. Es ist ein „Vorzeigeprojekt“, das Oliver Netzband, Fachdienstleiter Bildung im Landkreis Diepholz, plant: ein eigener Jugend-forscht-Regionalwettbewerb.

Mit einer „kleinen, schlagkräftigen Arbeitsgruppe“ mit Vertretern der Graf-Friedrich-Schule, der Berufsbildenden Schulen Syke, des Berufsbildungszentrums Dr. Jürgen Ulderup, der Wissenswerkstatt Metropolregion Nordwest, der ZF Friedrichshafen, Wettbewerbsleiterin Mareike Summe und Unterstützung aus seinem Fachbereich hat Netzband im vergangenen halben Jahr die Weichen gestellt, damit der Landkreis am 22. und 23. Februar ein würdiger Gastgeber wird.

Regionalwettbewerb

Der Regionalwettbewerb ist keine einmalige Angelegenheit, sondern soll über Jahre hinweg in Diepholz bleiben. Die Sieger eines Regionalwettbewerbes qualifizieren sich für den Landeswettbewerb.

Fachgebiete

Die Teilnehmer können in insgesamt sieben Arbeitsbereichen antreten: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik.

Die Teilnehmer

109 Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen in Diepholz 50 Projekte vor. Darunter sind 12 Jugend-forscht-Projekte und 38 Einreichungen in der Jugendsparte des Wettbewerbs „Schüler experimentieren“.

Angekündigt waren dem Landkreis 65 Projekte, aber „eine detaillierte Langfassung der Projektbeschreibung bekommen nicht alle Teams hin“, erklärt Netzband. Ohne diese ist die Teilnahme nicht möglich.

Die Schüler, welche ihre Projekte präsentieren und auf positive Bewertungen hoffen, reisen aus einem großen Einzugsbereich nach Diepholz. Neben Teams aus dem Landkreis – die Graf-Friedrich-Schule Diepholz, die KGS Stuhr-Brinkum, das Gymnasium Syke sowie die Lukasschule Bassum werden vertreten sein – kommen Teilnehmer aus Georgsmarienhütte im Süden, Delmenhorst im Nordwesten und Scheeßel im Nordosten.

Logistik

50 Ausstellungsflächen mit Schautafeln, Tischen, Wasser- und Stromanschlüssen stehen auf dem Dr.-Jürgen-Ulderup-Campus zur Verfügung. 96 der 109 Teilnehmer haben sich entschlossen, über Nacht in Diepholz zu bleiben. „Als Unterkunft haben wir die Jugendherberge in Dümmerlohausen komplett gemietet“, berichtet Oliver Netzband. 20 Kilometer, die für die Teilnehmer keinen Zusatzaufwand bedeuten: Auch die Busse stellt der Landkreis bereit.

Sicherheit

ZF Friedrichshafen unterstützt den Wettkampf mit mehreren Auszubildenden. Diese werden die von den Teilnehmern mitgebrachten Werkzeuge überprüfen – da projektabhängig auch mit Chemikalien gearbeitet wird, gelten hohe Sicherheitsstandards. Zu ihrer Unterstützung haben Oliver Netzband und sein Team BBS-Lehrerin Doris Gerken, ausgebildete Fachkraft für Arbeitssicherheit, gewonnen.

Preisrichter

„Ich hatte ein bisschen Angst, aber wir konnten mehr als 20 hochkarätige Juroren gewinnen“, berichtet Netzband erfreut. Die Juroren entscheiden, wer als Regionalsieger beim Landeswettbewerb antreten darf.

Tritt in einem Fachbereich nur ein einziges Projekt an, gewinnt dieses nicht automatisch den ersten Preis. Mit der Erfahrung aus vergangenen Wettbewerben steht es den Juroren frei, nur einen zweiten oder dritten Platz auszusprechen, wenn das Projekt nicht dem Niveau entspricht, das einem Sieger abverlangt wird.

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