Aktion von „Grafenkind“ vor Pfingsten

Digitaler Diepholzer Schnäppchentag

Der Schnäppchentag in Diepholz ist dieses Jahr digital.
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Der Schnäppchentag in Diepholz (Archivfoto) ist dieses Jahr digital.

Diepholz – Pfingstsamstag ist stets Schnäppchentag in Diepholz. So war es zumindest, bis Corona kam. Auch in diesem Jahr kann die Traditionsveranstaltung, bei der Diepholzer Einzelhändler in der Innenstadt „betriebstreue Ware“ zu Schnäppchenpreisen anbieten, wegen der Pandemie nicht wie früher stattfinden. Gemeinsam mit den Geschäftsleuten organisiert „Grafenkind“, ein Projekt der Fördergemeinschaft Lebendiges Diepholz, deshalb derzeit den „digitalen Schnäppchentag“.

Nach ersten Überlegungen sollen dabei Diepholzer Händler an drei Abenden vor Pfingsten online Schnäppchen in einem Chatraum anbieten. Der Verkauf soll dann in Form einer „niederländischen Auktion“ laufen: Der Händler ruft einen Preis auf, der dann in bestimmten Zeitabständen bis zur „Schmerzgrenze“ des Anbieters sinkt. Kaufinteressenten können sich während dieser Rückwärts-Versteigerung bei einem für sie angemessenen Preis per Chat melden und bekommen den Zuschlag. Details des „digitalen Schnäppchentages“ werden noch im „Grafenkind“-Team besprochen.

Schnäppchentag seit 1995

Den ersten „Schnäppchentag“ im Jahr 1995 hatte die „Werbeinitiative Diepholzer Innenstadt (WDI), eine damalige Arbeitsgruppe der Fördergemeinschaft, organisiert.

Die Veranstaltung zu Pfingsten stand im Mittelpunkt des „Quartierstreffens Innenstadt“, zu dem „Grafenkind“ für Dienstagabend eingeladen hatte. Etwa ein Dutzend Teilnehmer registrierte „Grafenkind“-Citymanager Torben Kohring bei dem Online-Treffen per Zoom-Konferenz.

Ein weiteres Thema dieses Abends war die Gutscheinaktion, mit der die Stadt – wie im vergangenen Jahr – den Diepholzer Einzelhandel in der Corona-Pandemie unterstützen möchte. Wie Kunden diese Gutscheine bekommen können – ob digital oder analog – wird derzeit noch ausgearbeitet.

Unterstützung bei Corona-Kontaktnachverfolgung

Auch bei der Corona-Kontaktnachverfolgung will „Grafenkind“ die Diepholzer Einzelhändler unterstützen. Derzeit ist vorgeschrieben, dass an den Eingängen von Läden bestimmter Branchen Daten der Kunden erfasst werden müssen, um diese später im Fall einer registrierten Corona-Infektion kontaktieren zu können. Für Diepholz strebt „Grafenkind“ eine einheitliche Lösung an. Die Inhaber sollen große Aufkleber für ihre Geschäfte bekommen, auf denen auffällig auf die Corona-Regeln hingewiesen wird. Darauf soll auch Platz für einen individuellen QR-Code sein, mit dem Daten digital per Smartphone erfasst werden können. „Grafenkind“ bedauert, dass sich der Landkreis Diepholz bislang nicht an der „Luca-App“ zur Nachverfolgung beteiligt.

Kurz wurde bei dem Quartierstreffen auch die Aktion „Ebay – Deine Stadt“ angesprochen, durch die Diepholzer Händler Vorteile bei der Internet-Handelsplattform haben (wir berichteten).

Nächstes Quartierstreffen von „Grafenkind“ soll am Mittwoch, 19. Mai, um 19 Uhr sein – wieder digital.

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