Mehr als 1000 Kinder trainiert

SG-Abteilung Judo/Ju-Jutsu verabschiedet Dietrich Werner

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Dietrich Werner (3. von links) bei seiner Verabschiedung nach 45 Jahren als Trainer und Sportler der Judo-/Ju-Jutsu-Abteilung der SG Diepholz von links) Michael Waldemair, Willi Henke, Dietrich Werners Ehefrau Anna und Georg Hagemann.

Diepholz - Seit 51 Jahren macht er Kampfsport, seit 45 Jahren ist er in der Sportgemeinschaft (SG) Diepholz aktiv: Am Dienstagabend verabschiedete die SG-Abteilung Judo/Ju-Jutsu ihren Übungsleiter und Kampfrichter Dietrich Werner.

„Mehr als 1000 Kinder haben bei ihm den Kampfsport erlernt und trainiert“, sagte Werners langjähriger Übungsleiter-Kollege Willi Henke – ebenfalls ein „Urgestein“ der Abteilung Judo/Ju-Jutsu in der Sportgemeinschaft (SG) Diepholz – bei der Verabschiedung in der Jahnhalle. Dort waren die jungen und älteren Kampfsportler der SG im traditionellen weißen Keikogi (Kampfsport-Anzug) angetreten, um sich bei Dietrich Werner zu bedanken und mit ihm nach dem offiziellen Teil noch bei Pizza und Getränken zu feiern.

Der heute 73-Jährige hatte im Jahr 1967 in Barnstorf mit Judo begonnen. 1973 wechselte er nach Diepholz und baute mit Giesela Haar und Felix Schäfer die Judosparte in der SG auf. Dietrich Werner trainierte hauptsächlich Kinder, aber auch Erwachsene, berichtete Willi Henke.

1978 gründete Werner gemeinsam mit anderen in Diepholz die Gruppe für Ju-Jutsu. Das ist laut der Internetseite des Deutschen JuJutsu-Verbandes ein „vielseitiges und flexibles Kampfsportsystem, welches seinen Ursprung in traditionellen Sportarten wie Judo, Karate und Aikido hat“ (www.ju-jutsu.de).

Dietrich Werner war nicht nur „ein ganz besonderer Trainer“, wie Henke sagte, sondern auch erfolgreicher Wettkämpfer auf Kreis- und Bezirksebene sowie in der Kreiskampfgemeinschaft Diepholz auch in der Landesliga.

Im Judo hat Dietrich Werner den 3. Dan (Schwarzgurt), im Ju-Jutsu den 1. Kyu (Braungurt). Bevor er 1967 zum Judo kam, war Dietrich Werner im Ringen erfolgreich. „Mein größter Erfolg war die Bremer Landesmeisterschaft“, erzählte der 73-Jährige.

In Bremen ging er damals zur Berufsschule, als er bei Reifen Günther den Beruf des Vulkaniseurs lernte.

Dieser Diepholzer Firma blieb er genau so treu wie der SG: 50 Jahre war Werner bei Reifen Günther als Vulkaniseur tätig.

Gern hätte Dietrich Werner auch mit 73 Jahren noch weiter Judo und Ju-Jutsu betrieben und als Trainer gelehrt. „Doch mein Arzt hat mir davon abgeraten wegen meiner Arthose im Knie“, so Werner im Gespräch mit unserer Zeitung.

Für 45 Jahre Engagement dankte ihm auch der 2. Vorsitzende der SG-Abteilung und Ansprechpartner Ju-Jutsu, Michael Waldemair.

Großen Dank sprach ihm ebenso die ganze Sportgemeinschaft Diepholz aus, die durch Sportwart Georg Hagemann vertreten war.

Von den aktiven Sportlern der SG-Abteilung bekam Dietrich Werner ein T-Shirt mit ihren Unterschriften als Erinnerung.

Bei Werners Ehefrau Anna, die ihren Mann in alle den Jahren immer unterstützte, bedankte die SG-Abteilung Judo/Ju-Jutsu bei der Verabschiedung mit einem Blumenstrauß 

ej

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