Diepholzer Soldaten nach Mali

Luftwaffenpioniere gemeinsam mit anderen Objektschützern in Schortens verabschiedet

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In Schortens wurden gestern 20 Soldaten des II. Bataillons des Objektschutzregimentes der Luftwaffe „Friesland“ in den Auslandseinsatz verabschiedet – darunter zehn Luftwaffenpioniere vom Fliegerhorst Diepholz. 

Diepholz/Schortens – 20 Soldaten aus dem II. Bataillon des Objektschutzregimentes der Luftwaffe „Friesland“ wurden am Donnerstag in Schortens in den Auslandseinsatz verabschiedet – darunter zehn Luftwaffenpioniere vom Fliegerhorst Diepholz. Der Diepholzer Bürgermeister Florian Marré übernahm den zivilen Teil der Verabschiedung.

Die Soldaten der Logistikstaffel aus Schortens sind im Niger und Jordanien im Bereich Luftfahrzeugtechnik sowie Luftumschlag eingesetzt.

In Mali werden sich die zehn Luftwaffenpioniere aus Diepholz bautechnischen Herausforderungen im Camp Castor stellen, damit der Betrieb des Feldlagers gewährleistet werden kann.

Die Aufgaben des vielfältigen Brandschutzes innerhalb des Flugbetriebsbereiches werden dort ebenfalls durch Brandschützer des Regimentes sichergestellt. Ein Soldat wird im Rahmen der Mission „Counter Daesh“ als Brandschutzbeauftragter im jordanischen AlAzraq eingesetzt. Der gleichen Herausforderung stellt sich ein weiterer Soldat in Afghanistan unter der Mission „Resolute Support“, teilte die Bundeswehr mit.

„Drei dieser Kameraden sind sehr einsatzerfahren und haben sich bereits mehrere hundert Tage im Auslandseinsatz bewährt“, so Oberstleutnant und Diplomkaufmann Jürgen Hartmann in seiner Rede zum Verabschiedungsappell der 20 Soldaten. Der Bataillonskommandeur, der gemeinsam mit dem Regimentskommandeur Oberst Marc Vogt die Soldaten feierlich verabschiedete, betonte zudem, dass alle Soldaten bestens auf ihren Einsatz vorbereitet seien.

Als Zeichen der Wertschätzung überreichte Bürgermeister Florian Marré den Soldaten für jedes Einsatzgebiet eine Stadtflagge von Diepholz – als Präsent verpackt.

Zuvor hatte Oberst Vogt den Landrat des Landkreises Friesland, Sven Ambrosy, sowie die Bürgermeister Rainer Dabitsch (Jever), Gerhard Böhling (Schortens) und Florian Marré begrüßt.

„Ich bin dieser Einladung gerne gefolgt, um heute die Soldaten des Regimentes in die Einsatzländer Niger, Mali, Jordanien und Afghanistan zu verabschieden“, so der Diepholzer Bürgermeister Marré. Er sagte, dass Diepholz ein besonderes Verhältnis zu den Soldatinnen und Soldaten des Regimentes habe, die zum Teil in der Stadt stationiert und beheimatet sind. Frieden und Freiheit würden sich nicht von selbst verstehen. Um diese zentralen Werte des Gemeinwesens müsste immer wieder gerungen werden. Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr würden immer wieder mit ihrem vielfältigen Engagement maßgeblich dazu beitragen, dass Menschen in Sicherheit und Freiheit leben könnten, so Marré: „Dafür verdienen sie unser aller Respekt und Anerkennung!“

Als Zeichen der Wertschätzung überreichte Florian Marré den Soldaten für jedes Einsatzgebiet die Stadtflagge von Diepholz, verbunden mit dem Wunsch, dass alle diesen schwierigen Dienst überstehen mögen und gesund und wohlbehalten zu ihren Familien zurückkehren können.

Die Stadt Diepholz habe aus langer Tradition das besondere Verhältnis und eine tiefe Verbundenheit zu den Soldatinnen und Soldaten am Standort Diepholz, erläuterte Marré: „Wir sind im Jahr 2010 eine ,Patenschaft’ mit der in Diepholz stationierten Bundeswehreinheit eingegangen. Ich hoffe, dass alle Soldatinnen und Soldaten, die momentan ihren Dienst in Diepholz leisten oder in Zukunft leisten werden, sich in unserer Stadt wohl fühlen und sich als Teil unserer Gemeinschaft verstehen.“   ej

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