Minister Bernd Althusmann zu Gast bei seiner Sommertour

Diepholzer Innenstadt im Mittelpunkt

 Minister Bernd Althusmann (rechts)  bei seinem  Besuch in der Diepholzer Innenstadt im Gespräch mit Torben Kohring (links) und Sebastian Fabick von „Grafenkind“.
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Jetzt weiß Minister Bernd Althusmann (rechts) auch, was „Grafenkinder“ sind: Beim Besuch in der Diepholzer Innenstadt erläuterten ihm Torben Kohring (links) und Sebastian Fabick am Dienstagmittag dieses Projekt der Fördergemeinschaft Lebendiges Diepholz.

Diepholz – Da war kurzzeitig richtig was los in der Diepholzer Innenstadt: Ein Tross von Politikern, deren Mitarbeitern und Verwaltungsvertretern zog am Dienstagmittag durch die Fußgängerzone und umliegende Straßen. An der Spitze: Bernd Althusmann, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung. Der CDU-Politiker machte auf seiner Sommertour durch das Bundesland Station in Diepholz – auf Einladung des Landtagsabgeordneten Marcel Scharrelmann. Schwerpunktthema seines gut einstündigen Besuches: die Zukunft der Diepholzer Innenstadt.

13,6 Millionen Euro sind für die Innenstadtsanierung aus dem Programm „Lebendige Zentren“ für die nächsten Jahre eingeplant. 4,2 Millionen davon sind Zuschüsse vom Land Niedersachsen. „Das Geld wird nicht reichen“, blickte Michael Klumpe auf die vielen Innenstadt-Projekte, die schon geplant sind. Der Fachdienstleiter bei der Stadt Diepholz verantwortet mit seinem Fachdienstleiter-Kollegen Sebastian Dornieden das Projektteam, das sich wöchentlich trifft. Darin arbeitet auch die Fördergemeinschaft Lebendiges Diepholz mit. Diese wurde beim Ministerbesuch von Vorstandsmitglied Stefanie Tröbs-Kütemann vertreten.

Michael Klumpe informierte den Gast aus Hannover zunächst im Rathaus bei einem Empfang, an dem auch der Bundstagsabgeordnete Axel Knoerig teilnahm. „Die Innenstadt ist das Herz der Stadt“, sagte Bürgermeister Florian Marré bei der Begrüßung: „Wir brauchen Einzelhandel und Dienstleister in Diepholz - aber auch kulturelle Angebote.“

Ankauf von vier „Schlüsselgrundstücken“

Michael Klumpe erläuterte die laufenden beziehungsweise geplanten Maßnahmen und Projekte zur Stärkung der Innenstadt, wo Leerstände nicht zu übersehen sind. Dazu gehörte der Ankauf von vier „Schlüsselgrundstücken“ im Bereich Lange Straße 7a/8 durch die Stadt für etwa eine Million Euro, um dort die Altbauten zu ersetzen. Was dort hinkommt, steht noch nicht fest – nach neuen Überlegungen nicht nur Gebäude, sondern auch Grünflächen und Aufenthaltsmöglichkeiten. Auch das Parkhaus an der Hinterstraße soll ersetzt beziehungsweise modernisiert werden. „Eine Investition von drei bis vier Millionen Euro“, so Michael Klumpe.

Minister Bernd Althusmann horchte auf, als er von dem Projekt „Co-Working-Space“ hörte. Auf Betreiben von CDU und FDP will die Stadt Räume einrichten, in der Menschen zeitweise arbeiten können – beispielsweise, wenn ein ruhiges Homeoffice wegen Kindern in einer Wohnung nicht möglich ist. Althusmann, der auch niedersächsischer CDU-Landesvorsitzender ist, nannte dieses geplante Angebot der Stadt eine „interessante Überlegung.“

Nach den Informationen im Rathaus konnte sich der Minister dann vor Ort ein Bild von der Diepholzer Innenstadt machen. Dabei erfuhr er auch, was „Grafenkinder“ sind. Die „Innenstadt-Kümmerer“ Torben Kohring und Sebastian Fabick stellten dem Minister das Fördergemeinschafts-Projekt „Grafenkind“ vor. Diesen originellen Begriff merkte sich Althusmann.

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