Diepholzer Berufsmesse ist eröffnet/Schüler können sich drei Tage informieren

Bockhop: „Man muss auf die Kunden zugehen“

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Landrat Cord Bockhop sprach von einem „ganz tollen Egoismus“ im Wettbewerb um die zukünftigen Auszubildenden.

Diepholz - Noch ohne die von Landrat Cord Bockhop als „Kunden“ bezeichneten zukünftigen Auszubildenden haben Organisatoren und Unternehmen am Mittwochabend die Diepholzer Berufsbildungsmesse eröffnet. 67 Aussteller (Vorjahr: 70) zeigen noch bis Sonnabend, was sie Auszubildenden zu bieten haben.

Projektleiter und Lehrer Dennis Blum sprach von 200 bis 250 Anmeldungen für die Eröffnungsfeier im Theater. Die Anwesenden verloren sich allerdings etwas in dem großen Saal, während unter anderem Blum, Schulleiterin Birgitt Kathmann und Bockhop einleitende Worte an sie richteten.

Einen „ganz tollen Egoismus“ nannte Bockhop den Wettbewerb der Unternehmen um die Auszubildenden, den es zu fördern gelte. In Bezug auf das Programm hob er die simulierten Einstellungstests hervor, bei denen „man mal mitmachen sollte“.

Schwerpunkt der diesjährigen 16. Auflage der Messe: die Pflege. Den größten Applaus sicherte sich der Landrat, als er in diesem Zusammenhang betonte, es sei auch wichtig für die Ausbildung in diesem Bereich, „an drei Standorten drei Krankenhäuser aufrechtzuerhalten“.

Den Unternehmen riet er, den jungen Menschen in den wenigen Minuten, die für ein Gespräch mit den Schülern da seien, das Gefühl von Glück und Zufriedenheit zu vermitteln, was sie später im Berufsleben nach getaner Arbeit erwarten würde. Für sich selbst verglich er dieses Gefühl damit, zufrieden nach dem Unkrautjäten auf das fertig bearbeitete Stück Erde zu blicken.

Die Messe wartet in diesem Jahr in Bezug auf die Öffnungszeiten mit zwei Neuerungen auf: War in den Vorjahren noch der Donnerstag der „lange“ Messe-Tag, weil auch nachmittags geöffnet war, gibt es nun bis 16.30 Uhr einen „langen“ Freitag. Dazu kommt, dass die Messe auch sonnabends von 9 bis 13 Uhr geöffnet ist.

Projektleiter Blum rechnet vorsichtig mit 2000 Besuchern. Er hofft, durch die Änderung vor allem berufstätigen Eltern entgegenzukommen, die nun morgen nach der Arbeit mit ihren Kindern oder am Sonnabendvormittag vorbeischauen können.

Vom Zerspanungsmechaniker über den Bankkaufmann bis zum Bundeswehrsoldaten seien viele Berufe vertreten, preist Blum die Veranstaltung an. Bockhop zeigte sich optimistisch: „Ich gehe von einem großen Erfolg aus.“ Fehlen also nur noch die Schüler, die nun drei Tage Zeit haben, um vielleicht ihren Traumberuf zu finden.

bor

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