Acht Jahre gültig

Dorfentwicklungsplan für Aschen, Heede und Sankt Hülfe erläutert

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Vertreter der Stadt Diepholz, des Landkreises, des Amtes für regionale Landesentwicklung (Sulingen) und des Planungsbüros bei der Vorstellung des Dorfentwicklungsplanes für Aschen, Heede und Sankt Hülfe, nach dem nun auch Privatleute Zuschüsse für Baumaßnahmen und andere Verbesserungen in den Ortsteilen bekommen können. 

Diepholz - Von Eberhard Jansen. Wer in den Diepholzer Ortsteilen Aschen, Heede und Sankt Hülfe ein ortsbildprägendes Gebäude privat sanieren oder umbauen möchte, kann dafür nach bestimmten Kriterien bis etwa 25 Prozent Zuschuss bekommen – mindestens 2 500 Euro, höchstens 50 000 Euro. Die Zuschüsse gibt es im Rahmen des Dorfentwicklungsplanes, den Vertreter beteiligter Institutionen am Donnerstagabend öffentlich erläuterten.

Etwa 50 Interessierte waren dazu ins Landhaus Milbe gekommen, mehr als 100 Plätze standen bereit. Für jeden gab es nicht nur ein Getränk und eine Bratwurst – von der Stadt Diepholz spendiert –, sondern auch viele Information zum Dorfentwicklungsplan, den Vertreter der Stadt, ein Planungsbüro und Bürger in den vergangenen neun Monaten gemeinsam in vielen Sitzungen erarbeitet hatten. Das 132 Seiten starke Werk gibt es gedruckt oder über die Internetseite der Stadt Diepholz zum Herunterladen.

Die Fördermittel aus dem Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachsen stehen in den nächsten acht Jahren bereit. Anträge sind jeweils bis zum 15. September eines Jahres zu stellen.

Privatpersonen können sich im Rahmen der Dorfentwicklung kostenlos zu Fördermöglichkeiten beraten lassen. Ansprechpartner ist Richard Gertken vom Büro für Landschaftsplanung Werlte, Tel. 05951/9510-13, Mail r.gertken@bfl-werlte.de. Auskünfte zur Dorfentwicklung gibt es auch im Diepholzer Rathaus.

Nicht nur Baumaßnahmen können bezuschusst werden, sondern beispielsweise auch Kleinstunternehmen, die zur Verbesserung der Versorgung im Ort beitragen, erläuterte Volker Klüche vom Amt für regionale Landesentwicklung (Sulingen), das für die Zuschussvergabe zuständig ist. Er betonte: Bauherren müssen vor Beginn der Arbeiten auf einen Bescheid warten, für begonnene Maßnahmen gibt es keine Förderung.

Bei privaten Vorhaben können beispielsweise eine neue Dacheindeckung, Erneuerung von Türen, Toren, Fenstern und Fassaden, Pflasterungen und Grünflächen gefördert werden.

Für öffentliche Maßnahmen kann die Stadt 50 Prozent Zuschuss bekommen – auch für die Bereiche Wegebau und Tourismus (beispielsweise Museen). Den Dorfentwicklungsplan hat der Stadtrat einstimmig beschlossen.

Als öffentliche Maßnahmen sollen nun beispielsweise Verkehrsinseln für die Ortsdurchfahrt Aschen, ein Treffpunkt am Feuerwehrhaus in Heede, Neugestaltungen am Feuerwehrhaus Aschen und auf dem Aschener Friedhof (mit Sanierung der Kapelle) und als größtes Projekt eine Umgestaltung des Bereichs Schule/Sportplatz in Sankt Hülfe-Heede in Angriff genommen werden. Auch der Bau des fehlenden Radwege-Stückes an der Heeder Dorfstraße ist geplant.

Leitbild des Dorfentwicklungsplanes ist „Gemeinsam! Traditionen wahren und die Zukunft gestalten“.

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