Archäologische Grabungen

Diepholz: Vorbereitungen für das Baugebiet „Groweg II“ laufen

Zwei „Suchgräben“ wurden am Groweg angelegt, um die archäologischen Gegebenheiten des entstehenden Wohngebietes „Groweg II“ untersuchen zu können.
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Zwei „Suchgräben“ wurden am Groweg angelegt, um die archäologischen Gegebenheiten des entstehenden Wohngebietes „Groweg II“ untersuchen zu können.

Diepholz – Autofahrer, die in den vergangenen Tagen den Groweg in Diepholz entlang fuhren, wunderten sich vielleicht warum ein Bagger Gräben in den anliegenden Acker schaufelt. Ewald Tasche, Geschäftsführer der das Vorhaben tragenden Firma Fangmeier, gab Auskunft über Fragen zum neusten Diepholzer Baugebiet „Groweg II“ und die aktuellen Arbeiten.

„Was sie dort gesehen haben, waren die Archäologen, die auf Antrag des niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege zwei sogenannte ,Suchgräben’ ausgebaggert haben. Da sie bislang nichts gefunden haben, werden die Gräben nun wieder zugeschüttet“, so Tasche zu den Arbeiten am Groweg.

Archäologische Grabungen

Die Firma „Denkmal 3D“ aus Vechta vollzog nach Aussage des Projekt-Betreuers eine „harte Prospektion“, bei der der Untergrund aufgerissen und nach archäologischen Funden untersucht wird.

Bevor es zu der Erschließung des rund 3,4 Hektar großen Baugebiets am Groweg – östlich der Bahnlinie, gegenüber der Firma Dönselmann-Theile – kommen kann, erfordert es noch einen Beschluss zum Bebauungsplan im Planungsausschuss. Dieser sei im April vorgesehen, erklärte der Geschäftsführer zuversichtlich.

Die Plankarte zeigt den Grundriss vom Baugebiet „Groweg II“.

Erst dann könnten die insgesamt 30 Grundstücke ausgeschrieben und vermarktet werden. „Zum Preis kann ich aktuell noch nichts sagen. Die Interessentenliste für die Bauplätze ist bereits gut gefüllt“, sagte Ewald Tasche.

Städtebaulicher Vertrag

Die in Heede beheimatete Baufirma Fangmeier hat einen städtebaulichen Vertrag mit der Stadt Diepholz geschlossen. Dieser verpflichtet den Vorhabenträger dazu, die Erschließung eigenständig durchzuführen. Somit entstehen keinerlei Kosten für die Stadt, die das Vorhaben aber unterstütze. Für die zukünftigen Planungen des Wohngebietes „Groweg II“ wurde das „P3 Planungsteam“ aus Oldenburg beauftragt, erklärte der Geschäftsführer. Dieses hätte auch die Planungen für das Wohngebiet „Lange Wand 3“ für die Stadt Diepholz organisiert. Erst Ende diesen Jahres könne Tasche etwas zur Parzellierung des Baugebietes sagen. Anfang 2022 stünden dann die Preise fest. Weitere Baugebiete seien in Diepholz von der Firma Fangmeier vorerst nicht geplant. Ihr letztes Wohngebiet in Diepholz war „An der Grawiede“, nördlich und südlich der Bundesstraße 51 entstanden.

„Harte Prospektion“

Um das genaue Ausmaß einer archäologischen Fundstelle besser einschätzen zu können, wird im Vorfeld häufig die „harte Prospektion“, eine Prospektions- oder Probegrabung, durchgeführt. Hier können nur in Teilbereichen der Oberboden abgetragen und die archäologischen Befunde untersucht werden. Außerdem kann ein Prospektionsgraben bis auf die anstehende Geologie angelegt werden. Hier bekommt man einen Überblick zu den verschiedenen Befundschichten der zu untersuchenden Fläche.  Quelle:http://www.archaeobw.com/

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