„In Diepholz haben Fremde Freunde“: Mitglieder zeigen Gesicht

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Mitglieder der Facebook-Gruppe „In Diepholz haben Fremde Freunde“.

Diepholz - Knapp 700 Mitglieder hat die noch neue Facebook-Gruppe „In Diepholz haben Fremde Freunde“. Etwa 40 davon kamen gestern Abend zum von Rüdiger Fäth (vorn Mitte) initiierten Fototermin vor dem Rathaus.

„Mit dieser Zahl habe ich gerechnet“, sagte der Kirchenkreis-Sozialarbeiter, der sich für Flüchtlinge in Diepholz und der Region engagiert. Den Hintergrund seines Aufrufes zu dem gemeinsamen Foto erläutert Fäth so: „Mitglied sein in einer Facebook-Gruppe ist die eine Sache. Als Freund oder Freundin für Andere in der wirklichen Öffentlichkeit und im tatsächlich alltäglichen Leben erkennbar zu sein, ist die andere Seite der Medaille.

In Diepholz haben Fremde Freunde, heißt unsere Gruppe, in der wir gemeinsam gute Dinge für und mit den Flüchtlingen in dieser Stadt auf den Weg bringen wollen. Und als Freunde wollen wir Gesicht zeigen und als Person ansprechbar sein. Engagierte Menschen zeigen in der Öffentlichkeit ein Gesicht, treten klar und unmissverständlich als Person für Fremdenfreundlichkeit, Akzeptanz und Miteinander ein und zeigen: in Diepholz bleibt Freundschaft nicht im Internet stecken, sondern ereignet sich tatsächlich durch wirkliche Begegnung mit Menschen, echt, spürbar und täglich zu erfahren.“

Unterdessen ist die Hilfsbereitschaft von Diepholzer Bürgern für Flüchtlinge weiterhin groß. Am Wochenende lief die private, ehrenamtliche Initiative (wir berichteten) weiter. Schwerpunktmäßig wurden gespendete Möbel transportiert.
ej

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