Neue Anlageberatung

Nachhaltig und fair: „GutesGeld“ aus Diepholz legt nur „grün“ an

„Faire, nachhaltige und ehrliche Vermögensberatung“: Ralf Nüßmann (links) und Philip Kuhlmann da Luz haben in Diepholz die Beratungsgesellschaft „GutesGeld“ gegründet – zusammen mit Ulrich Walter. Sitz ist an der Bahnhofstraße 28.
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„Faire, nachhaltige und ehrliche Vermögensberatung“: Ralf Nüßmann (links) und Philip Kuhlmann da Luz haben in Diepholz die Beratungsgesellschaft „GutesGeld“ gegründet – zusammen mit Ulrich Walter. Sitz ist an der Bahnhofstraße 28.

Immer mehr Menschen möchten ihr Geld nachhaltig und im Sinne von Menschen und Umwelt anlegen. „GutesGeld“ in Diepholz macht das seit Kurzem möglich.

Diepholz – Sie investieren weder in die Firmen der Ölindustrie, noch in Kohle, Kunststoff, Pelze, Waffenproduzenten oder andere Wirtschaftsbereiche, die gar nicht „grün“ und deren Produkte nicht nachhaltig sind: „GutesGeld“ haben Ralf Nüßmann und Philip Kuhlmann da Luz die Anlageberatungsfirma genannt, die sie zusammen mit dem Diepholzer Unternehmer Ulrich Walter (früher „Lebensbaum“) gegründet haben.

Nicht nur in der Auswahl von Aktienfonds, in denen sie Vermögensanteile ihrer Kunden anlegen, ist „Gutes Geld“ anders als andere Berater. So arbeiten Nüßmann und Kuhlmann da Luz nicht auf Provisionsbasis, wie in der Branche üblich, sondern nehmen für ihre Leistung feste Gebühren. Die Kosten sind für die Kunden transparent. Der dritte Gesellschafter Ulrich Walter bleibt im Hintergrund und berät mit seinen Erfahrungen aus der Bio-Branche und seiner Zeit als Aufsichtsratsmitglied beziehungsweise Aufsichtsratsvorsitzender zweier Banken intern.

Seinen Sitz hat „GutesGeld“ an der Bahnhofstraße 28 in Diepholz, wo die Berater nun auch ihr Firmenschild angebracht haben. Tätig sind sie schon seit einigen Monaten. „Die Vorbereitungen dauerten lange“, erklärt Ralf Nüßmann. „Wenn man das Geld anderer Leute anlegt, wird man sehr genau geprüft.“

Bereits sieben Millionen Euro von Kunden angelegt

Die ersten Kunden vertrauen „GutesGeld“ bereits und haben ihr Vermögen oder Teile davon nachhaltig angelegt. Laut ihrer Internetseite gutesgeld.eco betreut das neue Diepholzer Unternehmen bereits etwa sieben Millionen Euro. Zielgruppe sind Menschen, die mindestens einen fünfstelligen Betrag anlegen möchten. Diese werden individuell beraten – je nach Risikobereitschaft und Strategie. Bei aller Nachhaltigkeit geht es dabei natürlich auch um Rendite.

Ralf Nüßmann aus Rehden hat in der Finanzbranche viele Erfahrungen gesammelt. Er war 33 Jahre bei der Kreissparkasse Grafschaft Diepholz in leitender Funktion und anschließend in einem Verbund selbstständiger Finanzberater tätig. Dort waren nachhaltige Anlagen schon ein Thema für den 57-Jährigen.

Philip Kuhlmann da Luz, der in Lemförde wohnt, ist der Fachmann, wenn es um das Erkennen wirklicher Nachhaltigkeit von Unternehmen geht. Der 34-Jährige ist gelernter Industriekaufmann in der Bio-Lebensmittelbranche, studierter Umweltwissenschaftler, zertifizierter Auditor für Managementsysteme und ausgebildeter Finanzanlagenfachmann (IHK).

Servicegebühr statt Provision

„Wir haben ,GutesGeld’ gegründet, weil mit dem Geld vieler Menschen noch immer zu viel Schaden angerichtet wird. Allgemein stellen wir fest, dass die Menschen noch immer über zu wenig Finanzwissen verfügen. Sie gehen zu jemanden, von dem sie glauben, dass er es besser weiß und kann als sie. Diese Personen unterliegen jedoch auch oft Interessenskonflikten, da sie von den Provisionen leben, die sie für die vermittelten Produkte erhalten oder schlichtweg von dem Unternehmen ihr Gehalt beziehen, dessen Produkte sie verkaufen“, erklären Ralf Nüßmann und Philip Kuhlmann da Luz. Deshalb hätten sie sich dafür entschieden, auf Provisionen der Produktpartner zu verzichten und stattdessen eine Servicegebühr zu nehmen.

Bei der Auswahl von Fonds behält „GutesGeld“ (WKN Beratungs GmbH & Co. KG) nach eigener Darstellung die Rendite im Blick, wählt aber nach internationalen Kriterien nur Fonds aus, die Aktien wirklich nachhaltiger Firmen beinhalten und Wertpapiere von Betrieben vermeiden, die lediglich „Greenwashing“ betreiben, sich also durch bestimmte Produkte „grün waschen“, während das Gesamtunternehmen eigentlich umweltschädlich ist.

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