„Die Sicht 2“ gestartet: Künstlerwettbewerb läuft bis Ende März

Weitere Schritte auf dem Skulpturenpfad

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Die „Fibonacci Cubes“ sind das bislang letzte und größte Kunstwerk am Skulpturenpfad.

Diepholz - Von Sven Reckmann. Als im Juli 2014 der Diepholzer Skulpturenpfad feierlich eingeweiht wurde, da war schon deutlich zu spüren, dass dieses wohl nicht der Schlusspunkt gewesen sein wird. Viele Beteiligte hatten schon neue Ideen im Kopf, kreative Gedanken, Ansätze, Impulse, wie der Pfad auf seiner Strecke zwischen dem Diepholzer Schloss und dem Dümmer weiterentwickelt werden könnte.

Diese Ideen sollen jetzt konkreter werden. „Im Dezember 2015 fasste die Bürgerstiftung Agenda 21 den Beschluss, den Skulpturenpfad auch 2016 weiterzuentwickeln“, berichtet Ulrich Halfpap vom Agenda 21-Förderverein. Über einen Wettbewerb werden nun Künstler gesucht, die den Pfad weiter gestalten. Zu den zehn Kunstwerken, die jetzt schon dort zu sehen sind, sollen sich in diesem Jahr weitere gesellen.

Wie beim ersten Mal hat sich wieder eine Arbeitsgruppe von interessierten Diepholzern in der Arbeitsgruppe zusammengefunden, die den Kunstprozess mit dem Arbeitstitel „Die Sicht 2“ in Angriff nehmen will. Und wie bei der ersten „Etappe“ ist Ulrich Halfpap wieder der Projekt-Pate. „Der Skulpturenpfad liegt mir am Herzen“, sagt er, „ich sehe mich aber auch in der Verpflichtung, als Pate dieses Projekt zu pflegen und weiterzuentwickeln.“

In vielfältiger Weise hatten sich Bürger in die Erstellung und in die Pflege des Weges eingebracht, Unternehmen, Stiftungen und Privatleute beteiligten sich an der Finanzierung des Projekts.

„Fragestellungen bleiben“, so der Projekt-Pate: „Haben wir wieder das Glück, dass uns sehr viele Sponsoren zur Seite stehen, können wir wieder mit vielen Mitmachern rechnen, die helfen?“

Seit Januar läuft der Wettbewerb, auch erste Bewerbungen trafen mittlerweile ein. Es dürften gern noch mehr werden, die Arbeitsgruppe hofft auf ein großes Echo. Halfpap verweist auf die guten Erfahrungen: „Beim ersten Mal interessierten sich etwa 400 Künstler. Fast 100 bewarben sich mit ihren Objekten und Skulpturen.“ Im jetzt laufenden Prozess können sich Künstler noch bis zum 31. März dieses Jahres bewerben. Die Jury, die die Werke unter die Lupe nehmen wird, besteht aus Personen aus Kunst, Kultur, Pädagogik, Wirtschaft und Politik. Sie sucht bis zu acht Teilnehmer aus, wie es in den Ausschreibungsunterlagen heißt. Der Erstplatzierte erhält ein Preisgeld von 1000 Euro, der Zweitplatzierte 750 Euro und der Drittplatzierte 500 Euro. Die Realisierung ist für den Zeitraum April bis Herbst dieses Jahres vorgesehen.

Die Auslobungsunterlagen sind ausschließlich per E-Mail bei www.die-sicht.de. anzufordern. Rückfragen bei Ulrich Halfpap unter Telefon 0172/4254523 oder 05441/3780 (12 bis 13 Uhr) oder E-Mail: ulrichhalfpap@t-online.de. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.die-sicht.de.

Wer in der Arbeitsgruppe zum Skulpturenpfad mitarbeiten will, ist willkommen. Sie trifft sich in der Regel 14-täglich an den „geraden“ Donnerstagen um 18 Uhr im Agenda-Haus. „Mitmacher können noch einsteigen“, so Halfpap, „Wir würden uns freuen.“

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