Lob an hilfsbereite Nachbarn

Feuerwehreinsatz in Diepholz: Dachstuhlbrand durch in Flammen stehendes Auto

Flammen schlagen durch das Dach: Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr stehen auf einer Flachgarage unmittelbar vor der Brandbekämpfung mit Wasser.
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Flammen schlagen durch das Dach: Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr stehen auf einer Flachgarage unmittelbar vor der Brandbekämpfung mit Wasser.

Erst das Auto, dann das Mofa, dann das Dach: In dieser Reihenfolge brannte es gestern Nachmittag an der Bödekerstraße in Diepholz.

Diepholz – Im Einsatz waren rund 70 Ehrenamtliche aus den Ortsfeuerwehren Diepholz, Heede und Sankt Hülfe. Die erste Alarmierung erfolgte um 15.41 Uhr. „Der Wagen stand schon in Vollbrand und das Mofa fing gerade an zu brennen, als wir eintrafen“, berichtete Stadtbrandmeister Frank Schötz. Kurz darauf schlugen die Flammen dann auf den Dachüberstand des Hauses über. Der Wind habe dabei aber keine Rolle gespielt. „Alles stand dicht an dich“, sagte Schötz.

Brenzlig wurde es noch einmal, als ein Nachbar die Einsatzkräfte darauf aufmerksam machte, dass noch zwei Mädchen in dem Gebäude seien, dessen Dach gerade Feuer fing. Diese Information stellte sich als wahr heraus. „Wir haben dann dafür gesorgt, dass sie das Haus verlassen“, so der Stadtbrandmeister. Die Mädchen im Alter von 16 und 17 Jahren und ein Hund seien dann zunächst bei Nachbarn untergekommen, bevor der Rettungsdienst sie versorgte. Schötz: „Körperlich geht es ihnen auf jeden Fall gut.“

Der Ursprung des Schadens: Durch ein brennendes Auto fing ein Mofa Flammen. Dieses sorgte letztlich für den Dachstuhlbrand.

Unterdessen löschten Einsatzkräfte unter Atemschutz mit Wasser und Schaummittel das Auto, das Mofa und letztlich auch den brennenden Dachstuhl ab. Nach rund 45 Minuten hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle und das Schlimmste verhindert. „Den Wohnbereich hat es fast nicht getroffen“, erklärte Schötz. „Im Obergeschoss waren ein Zimmer und ein Abstellraum massiv verraucht, aber unten ist alles gut gegangen.“ Danach standen Nachlöscharbeiten und eine Brandwache an, um einen erneuten Brand zu verhindern.

Frank Schötz lobte nicht nur die Einsatzkräfte für die „sehr gute und sehr professionelle Zusammenarbeit“, sondern auch die hilfsbereiten Nachbarn: „Eine Dame kam sofort an und hat gefragt, ob sie uns was Gutes tun kann.“ Sie habe Kaffee und etwas zu Essen angeboten. Schon beim Hausbrand in Heede am vergangenen Sonntag (wir berichteten) habe die Nachbarschaft mit Hilfsbereitschaft geglänzt: „Zwei Familien haben die gesamte Feuerwehr bei diesem Einsatz mit Brötchen versorgt.“

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